30.5.08

Yossi x Polysics

Und so klingt es, wenn Yoshizawa Hitomi (ihres Zeichens ehemaliges Morning Musume-Mitglied) zusammen mit den Polysics eine Vocoderversion des Morning Musume-Hits "Love Revolution 21" anstimmt:




27.5.08

1.5.08

Daigo-ji - Japanische Nationalschätze in Bonn

In der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle eröffnete letzte Woche die Ausstellung "Tempelschätze des heiligen Bergs - Daigo-ji - Der Geheime Buddhismus in Japan". Und da ich gestern einen freien Tag hatte, hab ich auch gleich einmal die Gelegenheit genutzt und habe mir die Schätze angesehen.

Der Daigo-ji ist ein Kloster in der Nähe Kyotos. Es ist eines der ältesten Klosteranlagen Japans und Zentrum der als Shigon-shu genannten Schule des Buddhismus. Auf Grund der kompliziert gehaltenen Lehre gilt diese Glaubensrichtung als schwer zugänglich. Daher auch die Bezeichnung "Geheimer Buddhismus", da es eines Lehrers bedarf, um die Lehre des Shigon-shu vollständig zu verstehen.

Dieser Punkt macht es aber auch dem Besucher der Ausstellung nicht wirklich einfach, einen Zugang zu finden. Ein Interesse an der buddhistischen Lehre und der japanischen Kultur ist meiner Meinung ein Muss. Nur wenige der ausgestellten Stücke sind unabhängig von diesem Überbau als interessant zu bewerten. Denn es gibt vor allem (teilweise über 1000 Jahre alte) Abschriften religiöser Texte zu sehen, Abbildungen und Skulpturen von großen Lehrern und Heiligen und rituelle Gegenstände aus der umfangreichen Schatzkammer des Klosters.

Hier und da gibt es unglaubliche feine Details an Zeptern oder Holzkisten zu bewundern, aber spätestens nach der dritten Schriftrolle stellt sich dann doch gepflegte Langeweile ein. Am interessantesten war dann auch für mich der originalgetreue Nachbau des Altars und ein 45-minütiger Film über Daigo-ji, in dem man mehr über die Anlage und das Alltagsleben der Mönche erfährt.

Weitaus interessanter ist zum einen ein Besuch der Museumsbuchhandlung, die zur Ausstellung ein umfangreiches Angebot zu allen möglichen Japanthemen hat (Essen, Kunst, Religion, Gärten...), sowie das Rahmenprogramm. Da gibt es zum einen diverse Workshops (leider vor allem für Kinder und Jugendliche) und zum anderen Konzerte und ein paar interessante Filme. Wenn also die Ausstellung nicht sooo brennend interessant ist, so hat zumindest das drumherum einiges zu bieten.

Und jetzt (mal wieder): Werbung

Eine Sache, die man in Tokyo sehr, sehr gut machen kann ist vor allem: Shopping. Besonders was neue Trends angeht. Und wie wir ja alle wissen, macht das Internet die Welt kleiner. Dank Tokyomade müsste man jetzt man nicht mal mehr das teure Flugticket nach Japan bezahlen (gäbe es da nicht doch noch zwei, drei andere Sachen zu erleben...) um den neuesten Kram von jungen(?) und unabhängigen Designern einzukaufen. Es gibt Klamotten für sie und ihn, Accesoires, Spielzeuge, Bilder usw. Hätte ich nicht vor, im Sommer selber dorthin zu fahren, ich würde mich jetzt arm shoppen... aber die Vernunft, sie siegt mal wieder.