Schöne neue Fernsehwelt. Legale Streamingangebote gibt es mittlerweile fast im Dutzend, neueste Serien und Filme gibt es im Original zeitnah auch ohne große Tricksereien für uns in Deutschland zu sehen (selbstverständlich mit Ausnahmen) - wo man sich vor ein paar Jahren noch per Torrent per illegaler Quellen alles mehr oder weniger mühsam zusammensuchen musste, kriegt man jetzt vieles für kleines Geld frei Haus. Das gilt natürlich vor allem für amerikanische und britische Produktionen. Wer Interesse an japanischen Filmen oder Fernsehsendungen hat, der guckt (noch) in die gute alte Röhre.
Zwar hat es NHK World mittlerweile geschafft, einige Sendungen "on demand" zum Stream anzubieten, aber sonst sind die Möglichkeiten japanisches Kino und TV legal und ohne Umwege zu genießen äußerst dürftig. Zumindest nach meinem aktuellen Wissenstand, über Hinweise freue ich mich immer. Ich habe beispielsweise einmal bei "werstreamt.es" nach Filmen von Akira Kurosawa und Takeshi Kitano gesucht. Das Ergebnis: je drei Filme, die über iTunes ausgeliehen werden können. In beiden Fällen auch nicht gerade die "Klassiker" der genannten Regisseure.
Hoffnung macht jetzt, dass Netflix mittlerweile auch nach Japan expandiert ist und dort auch exklusiven Inhalt produzieren lässt (danke an @F_Deutschland für den Hinweis!). Das schöne dabei: das erste Ergebnis kann auch im deutschen Netflix Angebot angesehen werden. Gut, "schön" ist jetzt vielleicht etwas hochgegriffen: die erste Exklusivproduktion, die in Zusammenarbeit mit Fuji TV entstand, heißt "Underwear" (bzw. in Deutschland "Atelier") und ist ein klassisches J-Dorama. Junges, unerfahrenes Mädel kommt in die große Stadt (natürlich Tokyo), um da in der Modebranche zu arbeiten. Alles im typischen Lowbudget-Telenovelalook mit der ordentlichen Prise Overacting. Das klassische Dorama-Format ist ja schon Netflix-kompatibel, 10 - 13 Episoden und dann ist die Geschichte zu Ende erzählt. Mehrere Staffeln sind eher selten, ideal zum "binge watchen" also.
"Atelier" ist also wie gesagt auch in Deutschland verfügbar, samt Originalsprache und Untertiteln. Ich bin mal gespannt, was da in Zukunft noch an japanischen Inhalten ins deutsche Netflix schafft, vielleicht ja auch mal ein Film? Animes gibt es ja auch schon der einen oder anderen.
Bisher gehen wir im Alltag zu Hause den "Grauzonen"-Weg und schauen japanische TV-Sendungen, die auf Videoportale wie zum Beispiel Dailymotion oder FC2 hochgeladen wurden. Die haben allerdings meist miserable Qualität, sind auf Briefmarkenformat geschrumpft oder in hundert Abschnitte aufgeteilt. Eine neue Möglichkeit, mit Umweg über ein VPN (ich nutze momentan TunnelBear) an relativ aktuelle Inhalte in hoher Auflösung zu kommen ist "TVer". Dort haben sich einige private Fernsehsender zusammengeschlossen und stellen relativ kurze Zeit nach Ausstrahlung Sendungen zum kostenlosen Streamen ins Netz. Gut, sonderlich aufregend ist die Auswahl nicht, das ein oder andere Dorama ist dabei, Nachrichten und die üblichen Varietyshows. Ich freue mich über "吉田類の酒場放浪記" ("Yoshida Ruis Kneipentournotizen"), in der ein älterer Herr in jeder Episode ein Izakaya aufsucht, dort trinkt und isst, mit Wirt und Gästen schäkert und am Ende mal weniger, mal mehr beschickert in die Nacht taumelt. Weckt jedes mal die Sehnsucht nach einem amtlichen Izakaya bei mir...
Wie man sieht, langsam, gaaaanz laaaangsam, bewegt sich die Galapagosschildkröte Japan in Richtung digitaler Zukunft. Ich hoffe, die Ankündigung von Netflix "global TV" machen zu wollen, gibt dem ollen Tier nochmal ordentlich Schub.
Japanische Popkultur, Architektur, Kunst und anderer Schmonzes!
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15.1.16
11.1.16
Ein Bahnhof, ganz für mich allein?
Es ist einfach eine schöne Geschichte: die japanische Gesellschaft erhält einen kleinen Bahnhof im tiefsten ländlichen Hokkaido nur, damit ein Schulmädchen jeden Tag zur Schule und wieder zurück kommt. Das berichtet zumindest ein Facebookpost des chinesischen Newssenders CCTV über den Bahnhof Kami-Shirataki im Herzen Hokkaidos. Eigentlich sollte die Station auf Grund von Unwirtschaftlichkeit schon längst geschlossen werden, doch dann hätte man festgestellt, dass dort Tag für Tag ein Schulmädchen zusteigen würde. Deshalb habe man sich entschlossen, den Zug einmal morgens und einmal nachmittags dort halten zu lassen und mit der Schließung bis zum Schulabschluss der Schülerin im März 2016 zu warten. Wie gesagt, eine schöne, fast romantische Geschichte. Vergleiche zu Hayao Miyazakis Ghiblifilme wurden gezogen (zum Beispiel hier bei Citylab). Ich selber hätte keine Probleme gehabt, dieser Geschichte zu glauben.
Aber wie es scheint, ist die Wirklichkeit dann doch etwas unromantischer: laut der taiwanesischen "Apple Daily" (bzw. der Strait Times aus Singapur, für die Apple Daily ist mein Mandarin zu dürftig...) steigt besagte Schülerin zwei Stationen weiter in Kyû-Shirataki mit 10 anderen Mitschülern ein. Und vermutlich hat die "Aufschiebung" der Schließung der Station im März 2016 auch nichts mit dem täglichen Zusteigen einer Passagierin zu tun. Schließlich fallen zu dem Zeitpunkt auch noch zwei weitere Stopps, Kyû- und Shimo-Shirataki mit weg. Die Realität ist dann halt doch wie der Winter in Hokkaido: hart und kalt.
Aber wie es scheint, ist die Wirklichkeit dann doch etwas unromantischer: laut der taiwanesischen "Apple Daily" (bzw. der Strait Times aus Singapur, für die Apple Daily ist mein Mandarin zu dürftig...) steigt besagte Schülerin zwei Stationen weiter in Kyû-Shirataki mit 10 anderen Mitschülern ein. Und vermutlich hat die "Aufschiebung" der Schließung der Station im März 2016 auch nichts mit dem täglichen Zusteigen einer Passagierin zu tun. Schließlich fallen zu dem Zeitpunkt auch noch zwei weitere Stopps, Kyû- und Shimo-Shirataki mit weg. Die Realität ist dann halt doch wie der Winter in Hokkaido: hart und kalt.
Wenn man sich übrigens mal die Fotos von dort bei Instagram anschaut, scheint der kleine Bahnhof ein beliebtes Ziel für Bahnhofsgroundhopper (auf Japanisch "Testudo Otaku") zu sein. Dürfte auf jeden Fall zu einem der am schwierigsten zu erreichenden Stationen zu gehören...
14.6.09
Wenn man Mutti mal nicht fragen kann...
Wenn man das erste Mal vor der Herausforderung steht, sich sein Hemd selber bügeln zu müssen, steht man erstmal etwas ratlos da. Wo fang ich an, wie mach ich weiter und am Ende hat man wieder eine viertel Stunde für ein Hemd gebraucht. Aber glücklicherweise haben wir ja heutzutage das Internet! Der japanische Kosmetikhersteller "garra" war so nett und hat ein paar Videos zusammengestellt, wo unter anderem ein Profibügler zeigt, wie man ein Hemd ordentlich in drei Minuten gebügelt und zusammengelegt kriegt. (Hab's gleich ausprobiert, ich bin zwar nicht annähernd so schnell wie der freundliche Herr, aber schneller als vorher...)
Neben einem Lehrvideo für den "Hemden bügeln-Skill" gibt es noch Videos für den "Krawatten binden-Skill", den "Schal tragen-Skill" und ein paar Taschenspielertricks für's Entertainment auf der Party oder zu Tisch. Ach ja, wie man amtlich Schuhe putzt kann man da auch lernen. Aber das lohnt glaube ich erst, wenn man 500 Euro Schuhe zu Hause hat.
6.6.09
Im Land der 1000 Möglichkeiten
Uniqlo, sozusagen die japanische Alternative zu H&M, schaffen es immer wieder tolle Webseiten zu ihren Werbekampagnen auf die Beine zu stellen. Angefangen bei der Uniqlock, über die "Uniqlo Jump"-Site und den "Uniqlo March" gibt es jetzt zu der "Parka Style 1000" Kampagne die "Tokyo Fashion Map".
Für dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift "Tokyo graffiti" wurden in einigen Teilen Tokyos wie Ginza, Akihabara oder Daikayama (naja, vermutlich eher weniger) zufällig Leute mit Kapuzenpullis ausgestattet und fotografiert bzw. gefilmt. Übrigens, um nicht für Verwirrung zu sorgen, Parkas sind in Japan offensichtlich nicht die Bundeswehrmäntel, an die man hier zu Lande dabei denkt, sondern eben Kapuzenpullis mit Reißverschluß.

Aus den bei diesen Aktionen entstandenen Fotos und Filmen wurde dann die Tokyo Fashion Map gestaltet. Man kann sich durch eine nach Aufnahmeort geordnete Fotogallerie klicken, über eine Landkarte die Fotos durchsuchen oder, meiner Meinung nach am unterhaltsamsten, die Endlosvideoschleife betrachten, auf der sich die Modelle die Kapuzenpullis von einem Stadtteil in den nächsten reichen. Mal wieder großartig gemacht, das ganze.
Übrigens hier noch der Fernsehspot zur Kampagne. Der ein oder andere erkennt vielleicht den jungen Mann am Ende des Spots: jawoll, das ist Q-Tip!
Ach ja... ratet mal was mir gerade den Oberkörper an diesem elendig "kalten" Tag warmhält...
4.6.09
Japanisches Fernsehen im Ausland
Es gibt diverse Möglichkeiten, japanisches Fernsehen auch im Ausland zu sehen. Neben den diversen illegalen Wegen, sich per Torrent oder ähnliches zu zu versorgen, gibt aus tatsächlich auch ein paar Livestreams, die legal sind (öh, glaube ich zumindest).
Zum einen gibt es da KeyholeTV, ein kleines Programm, ähnlich Zattoo, das im Peer2peer-Verfahren Fernsehprogramme live streamt. Das ganze ist wohl auf den Weg gebracht worden vom Ministerium für öffentliche Verwaltung, Inneres, Post und Telekommunikation. Neben einigen obskuren Internet-only Sendern kann man auch große Sender wie Fuji TV, NHK, TV Asahi usw. frei empfangen. Die Qualität ist, sagen wir mal... erträglich. Der Sound ist bei mir zumindest nur selten lippensynchron und das Bild ist von HD auch Lichtjahre entfernt. Aber es ist schon lustig, was man da manchmal zu sehen bekommt. Und wenn es nur die Werbung ist...
Eine andere Möglichkeit ist jibtv, Japan International Broadcasting. Hier werden Sendung von NHK bzw NHK World übernommen, die Sendung sind komplett englischsprachig. Was mitunter etwas anstrengend ist, ein japanischer Akzent macht das Verständnis nicht unbedingt einfacher. Es gibt einige Sendungen aus den Bereichen Kultur, Unterhaltung, Business etc. Aber alles halt auch "nur" im Livestream, nichts on demand. Und man muss sich auch noch Microsofts "Silverlight" installieren. Dafür ist die Qualität von Bild und Ton ganz ordentlich. Vom Inhalt her auch durchaus interessant, aber ganz klar an Nichtjapaner gerichtet, sozusagen zur Kulturvermittlung.
Übrigens auch ganz interessant ist der J-BLOGGERS-Blog von jibtv, in dem in Japan lebende Nichtjapaner über Alltäglichkeiten berichten. Besonders gefallen mir die Beiträge des französischen Illustrators Martin Faynot, die immer mit einer großartigen Illustration versehen sind.
Falls jemand noch andere Möglichkeiten kennt, sich "hier draußen" mit japanischem Fernsehen versorgen kann, immer her mit den Hinweisen.
3.6.09
Ein blindes Huhn...
Eigentlich ist die Zeitschrift "Gamepro" für mich so ziemlich die uninteressanteste der diversen Multiformat-Videospielezeitschriften. Ich passe halt nicht in die Zielgruppe der 16-jährigen Jungs (egal ob tatsächlich oder geistig). Ein anderer Grund ist wohl die doch sehr stiefmütterliche Behandlung der Welt außerhalb des x-tausendsten Egoshooter oder Wrestlingspiels. Aber zumindest auf der Gamepro-Website gibt es mit "Web-TV-Format" "Akibatteru?" etwas interessantes, mit regelmäßigen Berichten aus dem Nerd-Mekka Akihabara. In der ersten Folge geht es noch recht konventionell vor, eine Nintendo-Pressekonferenz und ein Besuch in einem Figurenshop sind jetzt nicht so spannend. In der zweiten Folge besucht die japanische Moderatorin aber dann einen Massagesalon, in dem sie von einem Mädel in Schuluniform massiert wird. Hinterfragt oder erklärt wird das Ganze nicht, im Gegenteil, nach Abschluß der Massage wird noch ein Foto gemacht. Zugucken macht aber Spaß und ich bin ziemlich gespannt, wo es in der nächsten Folge hingeht.
1.5.08
Und jetzt (mal wieder): Werbung
Eine Sache, die man in Tokyo sehr, sehr gut machen kann ist vor allem: Shopping. Besonders was neue Trends angeht. Und wie wir ja alle wissen, macht das Internet die Welt kleiner. Dank Tokyomade müsste man jetzt man nicht mal mehr das teure Flugticket nach Japan bezahlen (gäbe es da nicht doch noch zwei, drei andere Sachen zu erleben...) um den neuesten Kram von jungen(?) und unabhängigen Designern einzukaufen. Es gibt Klamotten für sie und ihn, Accesoires, Spielzeuge, Bilder usw. Hätte ich nicht vor, im Sommer selber dorthin zu fahren, ich würde mich jetzt arm shoppen... aber die Vernunft, sie siegt mal wieder.
27.4.08
Loop-T-Loop
Uniqlo mal wieder... ich fand die Uniqlock ja schon toll (schont immer noch meinen Bildschirm und wie ich gerade sehe gibt's ab dem 28.04. eine neue Version... nach japanischer Zeit also in etwa 4 Stunden), jetzt hat die japanische Variante von H&M (meiner Meinung allerdings die wesentlich interessantere) zur Bewerbung ihrer schicken UT-T-Shirt-Kollektion wieder eine neue Spielerei herausgebracht: UT LOOP! Und praktischerweise wieder mit Widgets für Blogger, das ihr euch hier mal ein paar der User-erstellten Loops ansehen könnt. Und dann auch gleich welche selber machen, gell?
13.4.08
So kann selbst Kanji lernen Spaß machen
Im Vergleich zum japanischen Markt ist das Angebot an "Bildungssoftware" für Nintendos DS in Europa ziemlich dürftig. Es gibt diverse Gehirnjoggings, ein paar Englischtrainer und letzte Woche habe ich sogar ein Langenscheidt-Wörterbuch
(Englisch - Deutsch und umgekehrt) entdeckt. Langsam scheint man aber auch hier das Potential erkannt zu haben und bringt mehr und mehr Nicht-Spiele-Software heraus. Für Japanischlernende/lernwillige ist in diesen Regionen allerdings nichts zu holen (noch, Virgin Play hat in Zusammenarbeit mit Berlitz in der Reihe "Mind your language" neben Englisch, Spanisch und Französisch auch Japanisch als erlernbare Sprache angekündigt, Veröffentlichung im Herbst [mehr bei Kotaku]).
Vor allem für das mühsame Erlernen der Kanji gibt es in Japan hingegen mittlerweile eine schon fast unüberschaubare Menge an Software für den DS. Ein besonders hervorstechendes Exemplar verbindet das Erlernen von Kanji mit ... Martial Arts! In "Hissatsu Kung Fu: Kanji Dragon" (erhältlich zum Beispiel bei Playasia oder J-List) vermöbelt ihr eure Gegner mit euren Kanjiskills. Es gibt diverse Spielmodi, in denen man Beispielsweise die korrekte Lesung schreiben muss oder halt umgekehrt, das korrekte Kanji über den Touchscreen des DS eingibt. Einen genaueren Einblick gibt es im Blog "Naruhodo!", der einen sehr guten Überblick über die diversen Möglichkeiten, die einen beim Japanischlernen unterstützen, gibt.
Ich werde mir jetzt auf jeden Fall mal das Kung Fu-Kanji Ding besorgen. Aber ich befürchte mit meinem momentanen Wissensstand werde ich ziemlich viel Prügel beziehen...
Vor allem für das mühsame Erlernen der Kanji gibt es in Japan hingegen mittlerweile eine schon fast unüberschaubare Menge an Software für den DS. Ein besonders hervorstechendes Exemplar verbindet das Erlernen von Kanji mit ... Martial Arts! In "Hissatsu Kung Fu: Kanji Dragon" (erhältlich zum Beispiel bei Playasia oder J-List) vermöbelt ihr eure Gegner mit euren Kanjiskills. Es gibt diverse Spielmodi, in denen man Beispielsweise die korrekte Lesung schreiben muss oder halt umgekehrt, das korrekte Kanji über den Touchscreen des DS eingibt. Einen genaueren Einblick gibt es im Blog "Naruhodo!", der einen sehr guten Überblick über die diversen Möglichkeiten, die einen beim Japanischlernen unterstützen, gibt.Ich werde mir jetzt auf jeden Fall mal das Kung Fu-Kanji Ding besorgen. Aber ich befürchte mit meinem momentanen Wissensstand werde ich ziemlich viel Prügel beziehen...
4.4.08
Die hohe Kunst der Videospiele
Ohne Zweifel eines der schönsten Videospiele ist das in Kürze auch für Nintendos Wii erscheinende "Okami[via Kotaku]
3.4.08
Space Invaders!
Unbedingt auch mal auf den japanischen Yahoo-Seiten vorbeischauen und gucken wie die Space Invaders die Seiten... äh, invaden. Anlass ist übrigens der dreißigste Geburtstag dieses legendären Spiels.
5.3.08
Neuer Schnickschnack
Für die, die ein wenig musikalische Untermalung brauchen, während sie sich durch meinen Blog "ackern" gibt es jetzt rechter Hand ein kleines Radio, welches nach meinen Hörgewohnheiten generiert wurde (dank der freundlichen Datensammlerei von last.fm). Wem's gefällt, der kann das ganze auch als Popup nebenbei weiterlaufen lassen. Viel Spaß damit!
5.2.08
It's alive!

Ja, es lebt tatsächlich. Zum einen dieser Blog (extreme Faulheit + Sprachkurs + viel zu sehen), aber vor allem und mich zu diesem Eintrag bewegenden: die englische Seite und somit der internationale Versand von Graniph ist endlich online! Yay! Zwar sind die T-Shirt mit 28$ (wobei das schlimmer aussieht, bei dem luschi Dollarkurs sind das derzeit 19 Euro...) teurer als die in Japan verkauften (die kosten 2100 Yen, derzeit 13 Euro), aber immer noch recht günstig für so schicke Shirts. Na gut... der Versand kommt noch dazu und der Zoll. Aber falls jemand mitbestellen will (falls überhaupt noch jemand hier rein schaut...), einfach mal ne Mail an mich. Ansonsten wollte ich im Juli evtl. eh mal wieder rüber. Dazu dann später mal mehr.
3.10.07
Auf den Punkt gebracht
Klar, das es in einer Riesenmetropole wie Tokyo auch tausende von kleinen, aber höchst interessanten Läden gibt. Eben solche Orte, mit (Retro-)Gamingthema, stellt Jason DeGroot in seiner Sendung "Points" vor, welche auch Teil der "Not the 1Up Show" ist. Jetzt ist die zweite Episode erschienen, in der die beiden Minishops "Meteor" und "Suteki" besucht werden. Abseits von Akihabara und all den "Super Potatos" gibt es dort auch kleine Albernheiten wie Kuschel-PacMans oder 7" Vinyl-Singles mit einem "Space Invaders"-Discosong. Gute Gründe sich beim nächsten Tokyobesuch mal auf andere Pfade zu begeben.28.9.07
Listen to the radio
Podcasts gibt es wie Sand am Meer und es ist wirklich nicht einfach, da die Perlen rauszupicken. Deshalb ist es auch immer nett, von anderen auf die hörenswerten Exemplare dieser Spezies hingewiesen zu werden. Über Jean Snow bin ich auf den Radio MXUT getauften Podcast von Néojaponisme gestoßen. Die haben soeben die vierte Sendung veröffentlicht, in der in 40 Minuten einige sehr schmissige japanische Rock und Popsongs der 60er und 70er präsentiert werden (mp3, rss-feed). Die vorherigen Ausgaben des Podcast sind auch sehr zu empfehlen, zum Beispiel die Sendung "Electricity!" (mp3), in der aktuelle japanische Electropopkünstler und ihre Einflüsse vorgestellt werden.
16.8.07
Die menschliche Welle
In Japan wird es im Sommer ziemlich warm und vor allem auch schwül. Und wie in anderen Ländern auch, sucht man sich, wenn man nicht gerade direkt an einem Strand wohnt, etwas Erfrischung im Schwimmbad. So weit, so gewöhnlich. Wie vielleicht aber der ein oder andere weiß, ist Japan dicht besiedelt. Und das macht sich auch im Schwimmbad bemerkbar:
Aufgenommen wurde das ganze im Tokyo Summerland von Sven Killian-Nakamura, der nicht nur einen ziemlich interessanten Blog mit diversem japanischen Verrücktheiten hat (gibt's sogar auf Deutsch), sondern auch noch einen Shop, in dem die im Blog vorgestellten Sachen zum Kauf angeboten werden. Ob ich mir den biereinschenkenden Roboter leiste? Oder doch lieber doch lieber den virtuellen Bubble Wrap-Zerdrücker?
Aufgenommen wurde das ganze im Tokyo Summerland von Sven Killian-Nakamura, der nicht nur einen ziemlich interessanten Blog mit diversem japanischen Verrücktheiten hat (gibt's sogar auf Deutsch), sondern auch noch einen Shop, in dem die im Blog vorgestellten Sachen zum Kauf angeboten werden. Ob ich mir den biereinschenkenden Roboter leiste? Oder doch lieber doch lieber den virtuellen Bubble Wrap-Zerdrücker?
13.8.07
Eine neue Bedrohung für's Konto
Graniph. Mein liebster japanischer T-Shirt-Laden, deren Designs zwischen minimalistischer Schönheit und dadaistischem Wahnsinn (mit oft famos schlechtem Deutsch) springen. Und die vor allem für Designer-Shirts, ziemlich günstig sind. Problem nur: deren Läden gibt es (fast) nur in Japan und international ist im Webshop bisher nichts zu holen. Aber Besserung ist in Aussicht, denn wer im Moment auf der Website in den englischsprachigen Bereich wechseln will, bekommt diese Grafik zu sehen:
Ein internationaler Onlineshop wird angekündigt! Wie bald allerdings "soon" ist, ist noch unklar. Natürlich könnte für mich am liebsten "soon" schon "now" sein. Aber die Zeit kann man ja nutzen um noch ein paar Kröten zusammenzusparen und Platz im Kleiderschrank zu machen. Und um sich natürlich schon mal sein nächstes Lieblingsshirt auszusuchen.
5.8.07
Lass die Hand sprechen!
Großartiges Video für Daft Punks "Harder, Better, Faster, Stronger". Echte Handarbeit!
25.7.07
You gotta do what? - You gotta download!
Legale Gratis-Downloads sind schon mal ganz nett. Und manche sogar richtig richtig nett. Zum Beispiel der hier: der Soundtrack zur PSP-Version von PaRappa the Rapper! Vom "Kick! Punch! Chop! Block!"-Karatelehrer, der Fahrlehrerin, dem Rastafrosch bis natürlich zum Funky Chicken Kochclub, alles dabei. Hammer!
Edit: Leider ist der Download schon ganz fix wieder runtergenommen worden... wer's haben will, einfach Nachricht an mich!
Edit: Leider ist der Download schon ganz fix wieder runtergenommen worden... wer's haben will, einfach Nachricht an mich!
25.6.07
Essen auf Rädern
Von den an Bahnhöfen und in Zügen erhältlichen "Ekiben" (von "Eki" = Bahnhof und "Bento" = Lunchbox) genannten Lunchboxen habe ich ja schon während meiner letzten Reise geschwärmt. Um einen Eindruck zu gewinnen, was für eine Auswahl an verschiedenen Boxen gibt und vor allem wie gut Bahnhofsessen aussehen kann, einfach mal einen Blick in diesen Flickr-Ekiben-Pool werfen. 美味しそう!
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