Japanische Popkultur, Architektur, Kunst und anderer Schmonzes!
17.4.06
In mehr oder weniger eigener Sache
Ein bißchen Werbung: wer deutschen Hiphop mag, der nicht versucht mit Ausdrücken Eindruck zu schinden, der gerne mal eine Geschichte erzählt und der sich auch nicht selber so ernst nicht, dem sei ans Herz gelegt, sich mal bei RBM (Royal Beuel M655iv) umzuhören. Auf der Seite gibt's ein paar Hörproben und auch bei den diversen myownmusic-Seiten gibt es genug Möglichkeiten sich einen (guten) Eindruck zu verschaffen. Und dann die niegelnagelneue, topsupertolle und proppevolle CD zu erwerben. Dem guten Geschmack wegen.
Game Boy Arty
Nintendo hat ja schon mit Projekten wie "Electroplankton" bewiesen, dass sie auch "Spielen" eine Chance geben, die sich jenseits des Mainstreams bewegen. Mit einer Art Ausstellung wurde jetzt in Shibuya / Tokyo eine kommende Spielereihe namens "bitGenerations" auf 60 GameBoy Micro vorgestellt. Alle Spiele werden als einfach, mit bunter Grafik und "fettem" Sound charakterisiert. Leider gibt es nicht wirklich viel genauere Informationen im Netz, auf den Bildern die zum Beispiel bei Kotaku zu finden sind erinnert das ganze an so Sachen wie Lumines. Ich bin mal gespannt was daraus wird, für solch ungewöhnliche Projekte bin ich ja gerne zu haben.
Und mir fällt auf, dass ich dringend einen Tokyokorrespondenten brauche, den ich da mal eben hinschicken könnte...
Und mir fällt auf, dass ich dringend einen Tokyokorrespondenten brauche, den ich da mal eben hinschicken könnte...
15.4.06
Billy kommt nach Tokyo
Schwer zu glauben, aber Japan ist eins der wenigen Länder (okay, sagen wir mal: große Industrienationen) in dem es keinen IKEA gibt. Nach einem gescheiterten Versuch in den Neunzigern, denkt man nun das die richtige Zeit gekommen ist und versucht es erneut. Um die Eröffnung des Tokyoter IKEAs ordentlich zu bewerben ist man auf eine interessante Idee gekommen. Im Stadtteil Aoyama wurden 14 Modellzimmer an einer Straße aufgestellt, die zeigen, was man mit IKEA-Möbeln aus einem 4,5 Tatamizimmer (die Zimmergröße wird in Japan in Tatamimatten gemessen) so alles machen kann. Die Vorschläge reichen von einer Kunstgallerie, über ein simples Wohnzimmer bishin zu einer kleinen Bar. Am 24. April eröffnet dann der "echte" IKEA-Laden und dann wird sich zeigen, ob die Japaner diese Vorschläge umsetzen.
4 3 9 5 2 1 6 8 7
Neulich im Zug von Köln nach Bonn: Teenagermädchen lesen Manga und kichern über witzige Szenen - um genau zu sein, welche die auf japanisch sind. Japanisch, demnächst in der Unterstufe für all die Manga/Anime/Visual Kei-Groupies?
Einen Sitzplatz weiter: ein Mittdreißiger, der Sudokus löst und später seiner Sitznachbarin erklären muss, was genau er da macht. Sudokus und all die daraus entstandenen Mutationen sind ja mittlerweile wirklich überall. In Buchhandlungen gibt es ja mittlerweile fast eigenen Abteilungen dafür. In der US- und Europaversion des kommenden Nintendoknallers (zumindest war und ist es das in Japan) "Brain Age" gibt es zusätzlich noch den Sudoku-Modus. Den gibt es in der ursrpünglichen Japanversion nicht und wird hier als zusätzlicher Kaufanreiz beworben. Ich bin mal gespannt, ob der Erfolg von Nintendogs hierzulande damit wiederholt werden kann.
Einen Sitzplatz weiter: ein Mittdreißiger, der Sudokus löst und später seiner Sitznachbarin erklären muss, was genau er da macht. Sudokus und all die daraus entstandenen Mutationen sind ja mittlerweile wirklich überall. In Buchhandlungen gibt es ja mittlerweile fast eigenen Abteilungen dafür. In der US- und Europaversion des kommenden Nintendoknallers (zumindest war und ist es das in Japan) "Brain Age" gibt es zusätzlich noch den Sudoku-Modus. Den gibt es in der ursrpünglichen Japanversion nicht und wird hier als zusätzlicher Kaufanreiz beworben. Ich bin mal gespannt, ob der Erfolg von Nintendogs hierzulande damit wiederholt werden kann.
10.4.06
Gib alles was du hast!
Wer einen Blick auf meine Hörgewohnheiten bei last.fm geworfen hat, erkennt das es mir in letzter Zeit eine Band besonders angetan hat: Deerhoof. Letzten Freitag war es dann endlich so weit, ich konnte Deerhoof live erleben. Zuvor konnte ich mir in die diversen Videos einen Eindruck verschaffen und den stärksten Eindruck hinterließ Schlagzeuger Greg Saunier. Und dieser Eindruck täuschte kein Stück. Saunier ließ hinter seinem schrabbelligen Mini-Drumkit das gute alte Tier sowas von blass aussehen. Und schaffte dennoch all die Rhythmus- und Tempiwechsel. Barfuß übrigens.
Ach ja, der Rest war auch klasse. Obligatorische deutsche Ansagen. Coole Tanzeinlagen von Sängerin Satomi. Süßigkeiten zur Zugabe. Und gute Musik gab's auch. (Und wenn sich YouTube nicht so anstellt wie jetzt, gibt's auch ein kurzes Video... so bitte schön, hier ist es! Leider ist der Ton leicht versetzt. Doof.)
Ach ja, der Rest war auch klasse. Obligatorische deutsche Ansagen. Coole Tanzeinlagen von Sängerin Satomi. Süßigkeiten zur Zugabe. Und gute Musik gab's auch. (Und wenn sich YouTube nicht so anstellt wie jetzt, gibt's auch ein kurzes Video... so bitte schön, hier ist es! Leider ist der Ton leicht versetzt. Doof.)
Neues aus Beton
Was macht man eigentlich so in St. Louis? Nachdem ich den Bericht über "The Pulitzer Foundation for the Arts" bei Design Observer gelesen habe, wüßte ich zumindest schon einmal einen Grund. Tadao Ando mal wieder. Und er hat es anscheinend wieder einmal geschafft, ein Gebäude zu entwerfen, in dem die ausgestellten Kunstwerke auch ihren nötigen Raum bekommen, den sie benötigen. Schlicht, unaufdringlich, zugleich aber eben durch diese Zurückhaltung beeindruckend.
Natürlich bestimmt auch bei diesem Gebäude Andos Lieblingsbaumaterial Beton die Hauptrolle. Auf der offiziellen Internetseite der Pulitzer Foundation gibt es eine kurze Dokumentation, die zeigt wieviel Aufwand hinter diesem scheinbar so alltäglichem Baustoff steckt. Ein Jammer, das Beton meistens nur für hässliche Klötze genutzt wird.
Natürlich bestimmt auch bei diesem Gebäude Andos Lieblingsbaumaterial Beton die Hauptrolle. Auf der offiziellen Internetseite der Pulitzer Foundation gibt es eine kurze Dokumentation, die zeigt wieviel Aufwand hinter diesem scheinbar so alltäglichem Baustoff steckt. Ein Jammer, das Beton meistens nur für hässliche Klötze genutzt wird.8.4.06
Freundschaft!
Falls mal jemand Lust haben sollte gegen mich Tetris DS zu spielen - mein Friendcode ist: 940202 040154
Aber ich glaube ich muss erstmal noch etwas trainieren...
Aber ich glaube ich muss erstmal noch etwas trainieren...
Transformierte Transformer
Jeder TransFormerssammler wird unter Schmerzen aufschreien, wenn er das sieht, was der in Japan lebende Künstler Scott Campbell mit dem Kultspielzeug anstellt. Er zerlegt die TransFormer in Einzelteile und baut daraus Skulpturen, die er MisFormers nennt. Ein Interview mit Campbell gibt es jetzt bei PingMag.
Ha'm se was zu verzollen?
Nun ist es endlich auch mal mir passiert. Ich hab bei Lik-Sang das neue Tetris für Nintendo DS bestellt, letzte Woche ging die Lieferung raus... und gestern hatte ich eine Mitteilung vom Zoll im Briefkasten, dass ich doch bitte mal dort vorstellig werden möge. Hui, aufregend, da ist auch mal was von mir im Zoll gelandet. Toll nur, dass die Damen und Herren vom Amt so dolle Öffnungszeiten haben. 9 bis 14.30 Uhr, na vielen Dank. Aber wie es der Zufall so wollte, musste ich heute eh erst spät zur Arbeit, also ab auf's Rad und mal vorbeigeschaut. Das Zollamt selbst war leicht zu finden, aber erst einmal drinnen war es etwas unklar wohin. Kein Empfang oder ähnliches, lauter verschlossene Türen. Dann fand ich aber doch den Wegweiser zur Poststelle, wo man über mich richten sollte.
Zum Glück waren die anwesenden Beamten keine Paragraphenreiter, trotz fehlendem Zahlungsnachweis von meiner Seite und nur einer groben Schätzung des Wertes ließ man mich schließlich meine Ware mitnehmen. Ein bißchen Mehrwertsteuer bezahlt, einen Stapel Papier als Nachweis mitgenommen und schwupp war ich wieder raus. Was halt ärgerlich war, war das das Spiel und die von mir mitbestellten DS-Schutzfolien eigentlich auch locker in einen gepolsterten Umschlag gepasst hätten, womit ich kein Problem gehabt hätte. Die hat der Postbote bisher immer einfach so in den Briefkasten geworfen und kein Hahn krähte nach dem Zoll. Aber irgendwann musste es ja mal passieren.
Ach ja, das Tetris ist übrigens großartig! Ich hab es bisher nur ungefähr eine halbe Stunde gespielt, aber das Spiel macht noch immer Spaß und die Neuerungen sind auch gelungen. Und dann gibt es ja noch die Sache mit dem WiFi... Freundescode gibt es dann demnächst!
Zum Glück waren die anwesenden Beamten keine Paragraphenreiter, trotz fehlendem Zahlungsnachweis von meiner Seite und nur einer groben Schätzung des Wertes ließ man mich schließlich meine Ware mitnehmen. Ein bißchen Mehrwertsteuer bezahlt, einen Stapel Papier als Nachweis mitgenommen und schwupp war ich wieder raus. Was halt ärgerlich war, war das das Spiel und die von mir mitbestellten DS-Schutzfolien eigentlich auch locker in einen gepolsterten Umschlag gepasst hätten, womit ich kein Problem gehabt hätte. Die hat der Postbote bisher immer einfach so in den Briefkasten geworfen und kein Hahn krähte nach dem Zoll. Aber irgendwann musste es ja mal passieren.
Ach ja, das Tetris ist übrigens großartig! Ich hab es bisher nur ungefähr eine halbe Stunde gespielt, aber das Spiel macht noch immer Spaß und die Neuerungen sind auch gelungen. Und dann gibt es ja noch die Sache mit dem WiFi... Freundescode gibt es dann demnächst!
5.4.06
Du kannst schon mal die Zwiebeln schneiden
Jetzt, wo sich die nervige Erkältung so langsam verzieht und ich auch mal wieder 5 Minuten vor dem Rechner sitzen kann ohne Kopfschmerzen zu kriegen, wie versprochen ein paar nähere Worte zu "Cooking Mama". Wie dem unten verlinkten Promovideo zu entnehmen ist "Cooking Mama" ein Kochspiel. Und da es ein Spiel für Nintendos DS ist, wird natürlich überwiegend mit dem Touchscreen gespielt.
Zu Beginn des Spiels habt ihr die Auswahl aus 15 verschiedenen Gerichten. Dabei könnt ihr zwischen auch hierzulande bekannten Dingen wie Kartoffelsalat und Spaghetti wählen, aber natürlich gibt es auch die ein oder andere japanische Spezialität. Zu Beginn habe ich mir also gleich mal einen meiner Favoriten vorgenommen, Takoyaki, Oktopusteigbällchen. Die Zubereitung der Gerichte teilt sich in mehrere Arbeitschritte auf, je nach Schwierigkeit des Gerichtes können das um die 10 verschiedenen Arbeitsschritte sein. Für Takoyaki heißt es erst einmal einen Oktopusarm zu zerkleinern. Oktopus auf's Brettchen und dann einfach mit dem Stift die vorgegebenen Schnittstellen nachzeichnen und schwuppschwuppschwupp... zerkleinerter Oktopus. Fast immer laufen die jeweiligen Arbeitschnitte unter Zeitdruck ab, also zackzack!
Bis zur Fertigstellung muss natürlich noch ein Teig angerührt werden, der selbige gleichmäßig in Formen verteilt und bei der Zubereitung rechtzeitig gedreht werden. Andere Arbeitsschritte sind zum Beispiel Zwiebeln schneiden, Eier aufschlagen, Fleisch weichklopfen oder das richtige Hinzufügen von Zutaten in den Kochtopf.
Habt ihr ein Gericht erfolgreich gekocht, wird eure Leistung von der Cooking Mama bewertet und ihr schaltet meistens ein neues Gericht frei. Bisher bin ich bei über 30 angekommen, die Auswahl ist auf jeden Fall ziemlich groß. Bei manchen Gerichten habt ihr während der Zubereitung auch die Auswahl, welche Variante ihr wählen möchtet. Also zum Beispiel bei den Spaghetti einfache Tomatensoße, mit Hackbällchen oder "Japanstyle".
Der Grafikstil und der Schwierigkeitsgrad sind recht deutlich an jüngere Semester ausgerichtet. Nicht sehr anspruchsvoll, aber ein kleiner Spaß für zwischendurch auf jeden Fall. Sprachlich gibt es auch keine größeren Hürden, ihr könnt auch ohne größere Japanischkenntnisse die nötigen Schritte erahnen. Falls doch Fragen offen sein sollten ist alles Kanji-frei gehalten, wer also Hiragana und Katakana lesen kann, kann unbekannte Wörter über Online-Wörterbücher herausfinden.
Und nach all dem Geschreibe hab ich wieder Lust bekommen, noch ne Runde zu kochen. Vielleicht schaff ich es ja diesmal die Instantnudelsuppe zu kochen...
Zu Beginn des Spiels habt ihr die Auswahl aus 15 verschiedenen Gerichten. Dabei könnt ihr zwischen auch hierzulande bekannten Dingen wie Kartoffelsalat und Spaghetti wählen, aber natürlich gibt es auch die ein oder andere japanische Spezialität. Zu Beginn habe ich mir also gleich mal einen meiner Favoriten vorgenommen, Takoyaki, Oktopusteigbällchen. Die Zubereitung der Gerichte teilt sich in mehrere Arbeitschritte auf, je nach Schwierigkeit des Gerichtes können das um die 10 verschiedenen Arbeitsschritte sein. Für Takoyaki heißt es erst einmal einen Oktopusarm zu zerkleinern. Oktopus auf's Brettchen und dann einfach mit dem Stift die vorgegebenen Schnittstellen nachzeichnen und schwuppschwuppschwupp... zerkleinerter Oktopus. Fast immer laufen die jeweiligen Arbeitschnitte unter Zeitdruck ab, also zackzack!
Bis zur Fertigstellung muss natürlich noch ein Teig angerührt werden, der selbige gleichmäßig in Formen verteilt und bei der Zubereitung rechtzeitig gedreht werden. Andere Arbeitsschritte sind zum Beispiel Zwiebeln schneiden, Eier aufschlagen, Fleisch weichklopfen oder das richtige Hinzufügen von Zutaten in den Kochtopf.
Habt ihr ein Gericht erfolgreich gekocht, wird eure Leistung von der Cooking Mama bewertet und ihr schaltet meistens ein neues Gericht frei. Bisher bin ich bei über 30 angekommen, die Auswahl ist auf jeden Fall ziemlich groß. Bei manchen Gerichten habt ihr während der Zubereitung auch die Auswahl, welche Variante ihr wählen möchtet. Also zum Beispiel bei den Spaghetti einfache Tomatensoße, mit Hackbällchen oder "Japanstyle".
Der Grafikstil und der Schwierigkeitsgrad sind recht deutlich an jüngere Semester ausgerichtet. Nicht sehr anspruchsvoll, aber ein kleiner Spaß für zwischendurch auf jeden Fall. Sprachlich gibt es auch keine größeren Hürden, ihr könnt auch ohne größere Japanischkenntnisse die nötigen Schritte erahnen. Falls doch Fragen offen sein sollten ist alles Kanji-frei gehalten, wer also Hiragana und Katakana lesen kann, kann unbekannte Wörter über Online-Wörterbücher herausfinden.
Und nach all dem Geschreibe hab ich wieder Lust bekommen, noch ne Runde zu kochen. Vielleicht schaff ich es ja diesmal die Instantnudelsuppe zu kochen...
1.4.06
Gesundheit!
Da mich mal wieder eine Erkältung erwischt hat, fehlt es mir derzeit ein wenig an Energie hier neue Einträge zu machen. Aber: mein "Cooking Mama" ist gestern eingetroffen, beim nächsten Mal gibt es also einen ausführlicheren Eindruck des Spiels. Und jetzt leg ich mich mal wieder zurück ins Bett und leide...
28.3.06
This is a call!
Ein kleiner Ruf der Verzweiflung: ich würde mich sehr freuen, wenn die verehrten Besucher, die diese Seite ansteuern (ich sehe alles! Ha!) auch mal dann und wann einen Kommentar hinterlassen würden. Dafür muss man sich ja nicht mal anmelden (öh, glaub ich). Dann weiß ich wenigstens mal, was euch gefällt. Danke!
Lauter bitte!
Mal etwas total unjapanisches. Aber da es sich in meinen Gehörgängen eingenistet hat, muss es erwähnt werden! Wenn ihr es also bitte sehr gerade aus, inne Fresse, Rock'n'Roll ohne Geschnörkel aber mit Genörgel braucht empfiehlt meine Wenigkeit das soeben erschienene Album von Be Your Own Pet. Zwar fehlt da mit Damn Damn Leash die Oberknaller-Single, aber noch immer genug klasse andere Sachen dabei.
Übrigens spielt BYOP im April live in Deutschland... aber nur in Hamburg, Berlin und München! Hallo, hat da jemand vergessen, das Deutschland auch noch einen Westen hat? Grmpf...
Übrigens spielt BYOP im April live in Deutschland... aber nur in Hamburg, Berlin und München! Hallo, hat da jemand vergessen, das Deutschland auch noch einen Westen hat? Grmpf...26.3.06
Irgendwo zwischen Spaß und bekloppt
Japan, das Videospieleparadies. Beziehungsweise: Japan, das Paradies für - sagen wir mal - kuriose Videospiele. Eins dieser Spiele, deren Ankunft ich sehnlichst erwarte (mein bei playasia.com bestelltes Exemplar ist noch irgendwo auf dem Postweg... und hoffentlich nicht beim Zoll!) ist "Cooking Mama" für Nintendo DS. Um mal einen Eindruck zu vermitteln, worum es in diesem Spiel geht, hier ein Video mit Spielszenen als Vorgeschmack (kicher, VorGESCHMACK...):
Jetzt wird es allerdings richtig bekloppt. Für die Playstation 2 gibt es nämlich die grandiose Sport"simulation" "Ski Jumping Pair Reloaded". Eine Verbindung aus Skispringen und Akrobatik. Klingt reichlich bescheuert und ist es auch:
Jetzt wird es allerdings richtig bekloppt. Für die Playstation 2 gibt es nämlich die grandiose Sport"simulation" "Ski Jumping Pair Reloaded". Eine Verbindung aus Skispringen und Akrobatik. Klingt reichlich bescheuert und ist es auch:
24.3.06
Such und Find
Ganz interessant kann es für Blogger manchmal sein, zu sehen durch welche Suchbegriffe so mancher Besucher auf seiner Seite landet. Bei mir begann das recht unspektakulär, mit so Dingen wie "James Turrell" oder "Juan Moreno". In der letzten Woche mischten sich dann aber zwei amüsantere Suchbegriffe darunter. Zuerst fragte jemand "Wo ist das Rotlichtviertel Kölner Dom"... nun ja, sicherlich nicht direkt am Kölner Dom, soviel kann ich verraten. Und heute suchte jemand nach "Taxifunk Mönchengladbach". Tatsächlich hab ich zu dem Thema ja auch mal was geschrieben, lang, lang ist's her.
Aber ich denke mal, damit mehr Leute durch ihre Googlesuche hier landen, muss ich mehr über die großen Brüste von Angelina Jolie schreiben, von geilen MILFs berichten und überhaupt, mehr Sex Sex Sex! Aber das wär mir dann doch zu einfach...
Aber ich denke mal, damit mehr Leute durch ihre Googlesuche hier landen, muss ich mehr über die großen Brüste von Angelina Jolie schreiben, von geilen MILFs berichten und überhaupt, mehr Sex Sex Sex! Aber das wär mir dann doch zu einfach...
20.3.06
Tommy hier, Tommy da
Und wie es der Zufall so will, heute habe ich für mich den Komplex "Tomoko Kawase" erweitern können. Neben all ihren bereits erwähnten Projekten produziert sie nämlich auch noch andere Musiker. Und einer von denen ist Takashi Fujii. Die Single "Oh my Juliet" die die beiden zusammen herausgebracht haben ist wie von Tommy february6 gewohnt schmissigster 80er Synthiepop und das dazugehörige Video ist auch recht amüsant. Übrigens wird der ein oder andere Takashi Fujii, der ebenfalls ganz schön umtriebig ist, aus einer anderen Rolle, er tauchte nämlich als Matthew Minami in "Lost in Translation" auf. Diese Fernsehsendung "Matthews Best Hit TV" gibt es tatsächlich. Da tut sich wieder ein neuer Entertainmentkomplex auf, scheint mir...
Es ist Frühling, auf zum Kiosk!
Nur noch einmal zur Erinnerung: heute ist Frühlingsanfang. Und das bedeutet nicht nur eine Aussicht auf besseres Wetter, blühende Flora usw. sondern auch, dass mal wieder eine neue Ausgabe des tollen Dummy-Magazins erscheint. Das Thema dieses Heft (wie sollte es auch anders sein) ist "Fußball". Und so arbeitet das Heft die 90 mehr oder weniger spektakulärsten Minuten dieses Sports ab. Und das kann auch durchaus für nicht-Fußball-interessierte spannend sein. Leider ist es häufig nicht so einfach das Heft zu finden, denn erstens ist die Auflage recht niedrig und zweitens versteckt mancher Zeitschriftenhändler auf Grund des regelmäßigen Themenwechsels das Heft immer an einer anderen Stelle. Aber wie gesagt, die Suche lohnt sich immer wieder. Und das gilt auch für alle bisherigen erschienenen Ausgaben.
15.3.06
Rate mal...
Heute hab ich mal an einem Einstufungstest für einen Sprachkurs im Japanischen Kulturinstitut in Köln teilgenommen. Ich bin mal gespannt, was dabei rauskommt. Überrascht war ich auf jeden Fall, wieviel ich beim Hören & Verstehen - Teil des Tests verstanden habe. Ob ich allerdings dann die richtigen Antworten gewählt habe... Freitag werde ich es erfahren und dann wird sich für den nächsten Sprachkurs angemeldet.
Sie, die beiden und ich
Da gibt es diese Frau, Kawase Tomoko ist ihr Name. "Hauptberuflich" ist sie die Sängerin der Alternative-Poprockgruppe "The Brilliant Green". Und die sehen so aus:
Wenn Tomoko aber auch mal alleine losrocken möchte, dann schlüpft sie einfach in ihr Alter Ego namens Tommy Heavenly6. Da gibt's dann mal Powerpoppiges oder an Avril Lavigne erinnernde Balladen.
Aber weil immer nur rumrocken auch mal langweilig wird, braucht es ein weiteres Soloding. Schon vor ihrer Karriere hatte Tomoko ihr Alter Ego Tommy February6, eine Art "niedliche Nerdvariante":
Als Tommy February6 macht sie dann passenderweise zuckersüßen 80er Synthiepop. In den meisten Fällen nichts wirklich weltbewegendes, irgendwo zwischen Kylie und Gwen Stefani, aber dann kommt so ein Ding wie "Lonely in Gorgeous" (es lebe japanisches Nonsense-Englisch!) um die Ecke. Dieses Lied ist übrigens die Titelmusik der Animeserie "Paradise Kiss", eine Liebesgeschichte in der Modeszene Harajukus (dem modischen Epizentrum Japans). Und eben diese Serie führte mich auf die Fährte dieser kreativen Schizophrenen. Und somit zu einem neuen Ohrwurm.
Wenn Tomoko aber auch mal alleine losrocken möchte, dann schlüpft sie einfach in ihr Alter Ego namens Tommy Heavenly6. Da gibt's dann mal Powerpoppiges oder an Avril Lavigne erinnernde Balladen.
Aber weil immer nur rumrocken auch mal langweilig wird, braucht es ein weiteres Soloding. Schon vor ihrer Karriere hatte Tomoko ihr Alter Ego Tommy February6, eine Art "niedliche Nerdvariante":
Als Tommy February6 macht sie dann passenderweise zuckersüßen 80er Synthiepop. In den meisten Fällen nichts wirklich weltbewegendes, irgendwo zwischen Kylie und Gwen Stefani, aber dann kommt so ein Ding wie "Lonely in Gorgeous" (es lebe japanisches Nonsense-Englisch!) um die Ecke. Dieses Lied ist übrigens die Titelmusik der Animeserie "Paradise Kiss", eine Liebesgeschichte in der Modeszene Harajukus (dem modischen Epizentrum Japans). Und eben diese Serie führte mich auf die Fährte dieser kreativen Schizophrenen. Und somit zu einem neuen Ohrwurm.
13.3.06
Biiiiiicyle!
Über die für mich besondere Attraktivität japanischer Fahrräder ließ ich mich ja bereits an anderer Stelle in diesem Blog aus. Heute entdeckte ich (via Jean Snow) eine weitere Steigerung des "schnieke japanische Fahrräder"-Themas, nämlich das "16st Design Project". Seeehr schick anzusehen, die Gefährte, finde ich. Auch beim Mitinitiatiors des Projekt Be.BIKE gibt es einige ungewöhnliche Zweiräder zu entdecken. Tja, jetzt müsste das Komma bei meinem Kontostand nur noch ein paar Stellen nach rechts rücken... so lange hilft wohl nur selber Fahrrad pimpen.
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