Ah, und da fällt mir noch ein, dass ich neulich einmal in irgendeiner japanischen Musiksendung nach jede Menge langweiligem J-Pop-Kram noch Hifana entdeckte. Und weil ich die wirklich gut finde, gibt's von denen auch ein Video direkt hier (auch wenn die nicht rappen):
Japanische Popkultur, Architektur, Kunst und anderer Schmonzes!
2.7.06
Eben noch gewünscht, jetzt schon da
Ja, da kann man mal sehen, das sich es lohnt Comments zu schreiben. Ich habe mich also mal in Sachen japanischem Hiphop ein wenig umgeschaut. Die meisten der japanischen Hiphop-Aktiven scheinen sich vor allem darauf zu konzentrieren, die amerikanischen Vorbilder zu kopieren. Vor allem was die Outfits angeht. Musikalisch war vieles ziemlich poppig, so darf zum Beispiel der von einer Sängerin vorgetragene Refrain nicht fehlen. Ausnahmen gibt es hie und da natürlich auch, so sehen die Jungs namens "Teriyaki Boyz" zwar extrem typisch aus, scheinen sich aber nicht ganz ernst zu nehmen, zumindest macht das im Video zu "HeartBreaker" so den Anschein. Sonst gibt es da noch DJs vie DJ Hasabe oder DJ Krush (oh, durch einen kleinen Vertipper hab ich auch das großartige "Coded Language" von Krust feat. Saul Williams wiederentdeckt. Rumms!) die das ganze noch musikalisch interessanter gestalen.
Ah, und da fällt mir noch ein, dass ich neulich einmal in irgendeiner japanischen Musiksendung nach jede Menge langweiligem J-Pop-Kram noch Hifana entdeckte. Und weil ich die wirklich gut finde, gibt's von denen auch ein Video direkt hier (auch wenn die nicht rappen):
Ah, und da fällt mir noch ein, dass ich neulich einmal in irgendeiner japanischen Musiksendung nach jede Menge langweiligem J-Pop-Kram noch Hifana entdeckte. Und weil ich die wirklich gut finde, gibt's von denen auch ein Video direkt hier (auch wenn die nicht rappen):
Sprechgesang etwas anders
Um die Scharte mit den ParaPara-Mädels auszuwetzen und weil ich danach gefragt wurde und weil ich es grad auch häufiger höre, hier mal ein Video von "Zazen Boys", namens "Usodarake":
Eindeutig Hiphop ist das ja nun in der Tat nicht (war ja schon bei Halcali grenzwertig), aber der Text ist gerappt und es muss ja nicht immer die olle Beatbox sein. Ich mach mich mal etwas auf die Suche, dann gibt's demnächst an dieser Stelle auch mal Gangstashit a la Nippon. Sowas dürfte doch aufzutreiben sein.
Eindeutig Hiphop ist das ja nun in der Tat nicht (war ja schon bei Halcali grenzwertig), aber der Text ist gerappt und es muss ja nicht immer die olle Beatbox sein. Ich mach mich mal etwas auf die Suche, dann gibt's demnächst an dieser Stelle auch mal Gangstashit a la Nippon. Sowas dürfte doch aufzutreiben sein.
Para Para für Deutschland
Nichts böses ahnend zappe ich durch das nächtliche Programm und bleibe bei Viva hängen. "Nanu", denke ich mir, "das ist ja japanisch?". Und tatsächlich, ein trashiger, übelst nach 90er Eurodance-klingender Para Para-Song. Shanadoo sollen laut ihrer Webseite Deutschland erobern und den "neuen" Trend aus Japan auch hierzulande populär machen. Ich seh schon die ersten Gal Circles in Schulhöfen und Turnhallen. Wer sich selber ein Bild machen möchte, dank YouTube kein Problem:
29.6.06
I'm goin' surfin'!
Wu-heee, eine neue Single von den Polysics! Passend zum Sommer heißt es "Electric Surfin' Go Go" und wie schon bei "I My Me Mine" ist das breakdancende Schulmädchen Strong Machine 2 auch wieder mit dabei (sogar gleich in vierfacher Ausführung!). Und hier, das Video:
26.6.06
Alles was man zum (über)leben braucht
Wer nach Japan kommt und mit einem kleinen Budget auskommen will, der ernährt sich mit Sicherheit häufig vor allem aus Konbinis, den Convinience Stores. Wer sich dafür interessiert, was es dort zu kaufen gibt und wie das ganze dann schmeckt, der sollte sich mal den Blog "Konbini Life" zu Gemüte führen. Sicher gesünder als jeden Tag Konbini Food...
Da wackeln die Zehen
In Japan geht's fleissig weiter, mit dem Ding was sich "Postrock" nennt. Neben Mono sind Toe meinen derzeitigen Lieblingsvertreter dieser Gattung. Und wie es der Zufall so will gibt es auf YouTube auch ein Video von denen zu sehen, und somit auch hier, bitte sehr:
Würde ich auch mal gern live sehen, aber scheinbar kommen die mit ihren Touren grad mal über Tokyo hinaus. Kann die nicht mal jemand herholen? Und wo man grad dabei ist, vielleicht auch die Polysics?...
Würde ich auch mal gern live sehen, aber scheinbar kommen die mit ihren Touren grad mal über Tokyo hinaus. Kann die nicht mal jemand herholen? Und wo man grad dabei ist, vielleicht auch die Polysics?...
25.6.06
Pitagora... Swittschi!
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an den Algorithmusmarsch (mit Ninjas). Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass dieses schmissigen Lied aus der japanischen Kindersendung "Pitagora Suiichi" (so schreibt der Japaner "Pythagora Switch", Maschinen, die einfache Prozesse verkompliziert ausführen. Ursrpünglich wohl als "Rube Goldberg Maschine" bekannt.) stammt. Zu meiner Freude entdeckte ich jetzt bei YouTube einige komplette Folgen... sogar mit Untertiteln. Das ganze ist eine höchst unterhaltsame Mischung aus Sesamstraße und Sendung mit der Maus. Mit großartiger Musik. Wer auch mal gucken mag, hier entlang!
19.6.06
Markus Merk (and the Funky Bunch)
Nicht nur zur Fußball-WM von Interesse, sondern auch darüber hinaus äußerst amüsant: The Fiver, der tägliche Fußball-Newsletter der britischen Zeitung "Guardian". Zwar ist für den ein oder anderen Witz eine ordentliche Portion Insiderwissen bzgl. des englischen Fußballs (und allgemeiner Popkultur) von nöten, aber mit ein bißchen Übung weiss man irgendwann auch wer die Sheilaroos sind und kennt 100 neue Spitznamen für Sven-Göran Erikson oder Wayne Rooney. Als kleinen Einblick hier mal zwei Kurzmeldungen aus der heutigen Ausgabe:
Zico has blamed Japan's mediocre form on the "criminal" playing schedule rather than his team's inability to hit a cow's backside with a banjo.
The bloated shadow of Ronaldo's thin former self is set to be dropped by Brazil gaffer Carlos Alberto Parreira following his underwhelming display against Australia.
Zico has blamed Japan's mediocre form on the "criminal" playing schedule rather than his team's inability to hit a cow's backside with a banjo.
The bloated shadow of Ronaldo's thin former self is set to be dropped by Brazil gaffer Carlos Alberto Parreira following his underwhelming display against Australia.
15.6.06
Der Sommer kann kommen!
Ich habe es gefunden, mein Sommeralbum für dieses Jahr. Gewinner diesmal ist das dritte Album der Franzosen Phoenix, "It's never been like that". Für Phoenix'sche Verhältnisse ist das Album schon fast hingerotzt, alles wesentlich lockerer und rockiger als der Vorgänger "Alphabetical", aber das wichtigste ist noch immer da, die großartigen Melodien. Teilweise werden Erinnerungen an das nicht minder großartige Album "Aha Shake Heartbreak" der Kings of Leon (nur mit dem Unterschied, dass der Sänger von Phoenix eine unwesentlich zugänglichere Stimme hat) wach. Und natürlich so sommeralbumtypische Assoziationen wie "zum Grillen am Rhein", "zum Cabrio am Meer rumfahren", "zum faul auf der Wiese rumliegen", etc. pp. Also dann, Sommer, lass krachen!
Endlich geschafft!
Na bitte, ich hab es endlich mal geschafft mir das Training der japanischen Nationalelf hier in Bonn anzuschauen. Nichts wirklich aufregendes, ist halt auch nur ein Training. Nichts desto trotz war einiges los, was natürlich auch auf den Feiertag zurückzuführen ist. Jetzt wo ich also mal da war und meine Unterstützung gezeigt habe, sollte das mit den Spielen gegen Kroatien und Brasilien doch ein Kinderspiel werden...
Wer ein paar bewegter Bilder haben möchte, bitte sehr:
Wer ein paar bewegter Bilder haben möchte, bitte sehr:
12.6.06
Tanz mit dem Wischmopp!
Neues von Matthew! Diesmal gibt es eine Einführung ins "Home Dancing", mit dem das bißchen Haushalt ein wenig unterhaltsamer gestaltet werden kann...
Zuckerrock
Zuletzt gab es im japanischen Musiksektor zwei neue Singles, die meine Aufmerksamkeit erregten. Zum einen gibt es da "I'm Gonna SCREAM+" von Tommy heavenly6 (wir erinnern uns...). Tommy heavenly6 ist ja das rockende Alter Ego, also geht das ganze wieder vom Poprockfaktor Richtung Avril und Konsorten. Aber hier hat's die dickeren Gitarren, das merkwürdigere Video und Gothchick-chic!
Die zweite Neuvorstellung ist die neue Single vom Puffy namens "Tokyo I'm On My Way". Wenn man sich das so anhört... irgendwie kommt einem das schwer bekannt vor. Die Lösung versteckt sich hinter dem Komponisten dieses Stück, dieser ist nämlich Dexter Holland, seines Zeichens Sänger von Offspring. Und auf einmal wird alles klar. Nuja, Puffy hatten auch schon mal bessere Hits.
Und wem das jetzt zuviel nervig-niedlich war, für den hab ich hier was von meinen zwei derzeitigen Laute-Stromgitarren-Favoriten: Boris und Mastodon.
Die zweite Neuvorstellung ist die neue Single vom Puffy namens "Tokyo I'm On My Way". Wenn man sich das so anhört... irgendwie kommt einem das schwer bekannt vor. Die Lösung versteckt sich hinter dem Komponisten dieses Stück, dieser ist nämlich Dexter Holland, seines Zeichens Sänger von Offspring. Und auf einmal wird alles klar. Nuja, Puffy hatten auch schon mal bessere Hits.
Und wem das jetzt zuviel nervig-niedlich war, für den hab ich hier was von meinen zwei derzeitigen Laute-Stromgitarren-Favoriten: Boris und Mastodon.
10.6.06
Es gibt nicht nur Fußball...
Derzeit ist der Fußball-WM kaum zu entkommen (nicht, dass ich mich groß anstrengen würde, dies zu tun). WM hier, WM da, aber es gibt noch andere Disziplinen, in denen derzeit ein Weltmeister gesucht wird. Mein Favorit: die T-Shirt-WM, T-1 World Cup. Hobo Nikkan Itoi Shinbun hat zum zweiten Mal Designer aus aller Welt gebeten ein T-Shirt zu entwerfen. Wie da der Weltmeister ermittelt wird? Ganz einfach, derjenige ist Sieger, dessen Shirts innerhalb eines Monats am häufigsten verkauft werden. Das jedes Shirt ein kleines Kunstwerk ist, soll unter anderem durch so Kleinigkeiten wie den Aufdruck der Nummer hervorgehoben werden. Mit ca. 35 Euro (zzgl. Lieferkosten) ist das für ein Designershirt ein vertretbarer Preis. Billiger als eine Eintrittskarte für das Fußball-WM-Finale allemal...
4.6.06
Videospielen gefährdet die Gesundheit
Ein neues Kapitel aus dem beliebten Buch "Dämliche Verletzungen beim Zocken": da will ich gestern gemütlich eine Runde "Resident Evil 4" spielen. Prima Spiel soweit, dauerndes Adrenalinfeuerwerk, was mich dezent angespannt auf meinem Sessel werden läßt. Ich wieder auf der Flucht vor dem Kettensägentyp, er erwischt mich doch, ich mache vor lauter Schreck eine falsche Bewegung... und prompt hab ich mir irgendwas im Rücken verrenkt. Hurra. Jede Bewegung bringt plötzlich einen stechenden Schmerz im Rücken mit sich. Und das an einem Samstag abend... nach einem Besuch im Krankenhaus bin ich jetzt mit Schmerzmitteln und einer Heizdecke versorgt. Was will man machen... man wird halt älter.
2.6.06
Bonn macht blau
Seit kurzem macht sich in Bonn die Farbe Blau breit. Denn: die Japaner sind da! Um genauer zu sein, die japanische Fußballnationalmannschaft, deren Spitzname "Samurai Blue" ist. Als erstes wurde das Rheinische Landesmuseum "blau gemacht". Dort befindet sich das G-JAMPS, der Treffpunkt für die japanische Presse und die Fans, die den weiten Weg hierher gemacht haben. Von außen sieht das ganze so aus:

Im Innenbereich findet man ein Samurai Blue-Restaurant, ein kleiner Fanshop, ein Pressezentrum und ein Bereich für die Fans. Im Restaurant gibt es logischerweise japanisches Essen, das werde ich wohl mal am Wochenende austesten.
Heute dann erwischte es den Münsterplatz. Dort wurde ein überdimensioniertes Trikot der japanischen Mannschaft ausgebreitet und jeder der wollte, konnte seine Nachricht an das japanische Team darauf schreiben. Natürlich meist Anfeuerungen a la "Ganbare Nippon!" usw. Aber unvermeidlich auch solche Dinge wie "Da seid ihr schon so weit hergekommen nur um zu verlieren".




Am Wochenende werde ich dann auch mal schauen, dass ich einem der öffentlichen Trainings beiwohne. Das WM-Fieber steigt...
Im Innenbereich findet man ein Samurai Blue-Restaurant, ein kleiner Fanshop, ein Pressezentrum und ein Bereich für die Fans. Im Restaurant gibt es logischerweise japanisches Essen, das werde ich wohl mal am Wochenende austesten.
Heute dann erwischte es den Münsterplatz. Dort wurde ein überdimensioniertes Trikot der japanischen Mannschaft ausgebreitet und jeder der wollte, konnte seine Nachricht an das japanische Team darauf schreiben. Natürlich meist Anfeuerungen a la "Ganbare Nippon!" usw. Aber unvermeidlich auch solche Dinge wie "Da seid ihr schon so weit hergekommen nur um zu verlieren".
Am Wochenende werde ich dann auch mal schauen, dass ich einem der öffentlichen Trainings beiwohne. Das WM-Fieber steigt...
29.5.06
Learning English, the dancing way
Wow... bei "TV in Japan" habe ich gerade "Zuiikin English" kennengelernt. Eine Sendung, die Englischunterricht mit... (Trommelwirbel) Frühsport! verbindet. Zur Einstimmung mal das Intro der Sendung:
Weitere Clips (muss man sehen um es zu glauben) und mehr Informationen gibt es hier und hier.
Weitere Clips (muss man sehen um es zu glauben) und mehr Informationen gibt es hier und hier.
27.5.06
If I was a rich man... (Part II)
Nachdem ich ja bereits teueren T-Shirts nachtrauerte geht es heute an die Füße. Denn wenn Japan eins ist, dann ist es ein Paradies für Turnschuhliebhaber. An jeder Ecke gibt es Schuhläden und dort dann Schuhmodelle, die man hier nie zu Augen kriegen würde. Eine große Auswahl von schicken Schniekern (hauptsächlich von Puma) gibt es im Onlineshop von Pistacchio zu bewundern. Logisch, einige der exklusiveren Modelle gehen da schon mal in den Bereich von mehreren Hundert Euro, aber man findet auch den ein oder anderen Schuh für unter 10.000 Yen (was ungefähr 70 Euro sind). Und da würde ich auch schon mal schwach werden. Naja, beim nächsten Japanbesuch muss halt doch ein leerer Extrakoffer mit...
Pippi Matsuri!
Hach wie schön, im japanischen Fernsehen kann man seinen kindlichen Albereien den freien Lauf lassen. Und zum Beispiel der schönen Tanz für das "Pippi-Matsuri(Fest)" entwickeln:
Bei Matthew gibt's halt immer was zu sehen...
Bei Matthew gibt's halt immer was zu sehen...
19.5.06
Zu spät!
Sowas liebe ich ja... da entdeckt man gerade eine tolle Band und stellt dann kurz darauf fest, dass sich eben diese Band vor ein paar Monaten aufgelöst hat. Die Band, die es diesmal getroffen hat ist Orange Plankton (bzw. オレンジ☆プランクトン um genau zu sein). Ich kenne zwar bisher nur ein Lied von ihnen, aber das ist von so herzzerreissender Schönheit (sofern man auf irgendwo-in-Richtung-Popmusik-Musik mit japanischen Mädchenstimmen steht), dass der Rest gar nicht schlecht sein kann. Bei der Suche nach mehr Informationen bin ich dann auf Japan Live gelandet, ein Blog, der sich mit japanischer Independentmusik beschäftigt. Und eben dort durfte ich dann lesen, dass es die Band nicht mehr gibt.
Übrigens macht der Autor von Japan Live auch ein Online-Radio, auf dem es Musik abseits der ollen Jpop-Pfade gibt. Dort kann man dann auch mit ein wenig Glück etwas von Orange Plankton hören.
Übrigens macht der Autor von Japan Live auch ein Online-Radio, auf dem es Musik abseits der ollen Jpop-Pfade gibt. Dort kann man dann auch mit ein wenig Glück etwas von Orange Plankton hören.
17.5.06
T-Frage auch in Japan geklärt!
Jens Leh-wer? King Kahn, der Titan? Alles Luschen gegen den Torhüter, der Japan zur Weltmeisterschaft führen wird: Kani Goalkeeper! Trailer gucken und sich auf die WM freuen!
14.5.06
Strike a pose!
Für alle Freunde von "Matthew's Best Hit UV" (Hallo, Teng!) hier noch zwei spaßige Ausschnitte aus der letzten Sendung. Erstmal zweigt Matthew Eikura Nana wie man richtig für ein Fotoshooting posiert:
Und dann noch eine Sonderaufgabe, Fotoshooting mit einem Buchstaben (das ist übrigens ein "nu"):
Sozusagen "Sesamstraße" trifft "Japans next Topmodel"...
Und dann noch eine Sonderaufgabe, Fotoshooting mit einem Buchstaben (das ist übrigens ein "nu"):
Sozusagen "Sesamstraße" trifft "Japans next Topmodel"...
Meine kleine asiatische Onlinevideothek
Die Video-on-demand-Seite aznV nimmt momentan für kurze Zeit wieder Neuregistrierungen an. All denen, die über eine DSL-Leitung verfügen und an asiatischen Filmen / Serien / Animes interessiert sind wärmstens empfohlen!
10.5.06
Kleines E3-Zwischenfazit
In Los Angeles findet momentan mit der E3 die wohl wichtigste Nerdveranstaltung des Jahres statt. Teil dieser "Entertainmentmesse" sind die Pressekonferenzen der großen drei Videospielehersteller Sony, Microsoft und Nintendo. Mein bescheidenes Zwischenfazit:
Sony ruht sich mit der Playstation 3 auf seinen Marktführerlorbeeren aus und zeigt sich gelinde gesagt recht innovationslos. Der Controller sieht aus wie immer, kommt nur ohne Rumblefunktion daher (verlorener Prozess und somit hohe Lizenzkosten), dafür jetzt aber mit Neigungssensor (hab ich irgendwo schon mal gesehen...). Die Konsole kommt in zwei Ausführungen, eine für 499 und eine für 599 Euro. Anders als bei der XBox360, die ja auch in zwei Ausführungen verfügbar ist, lassen sich bei der PS3 fehlende Features allerdings nicht nachrüsten. Überhaupt hat man beim jetzt vorgestellten Modell versprochene Merkmale lustig wegrationalisiert. Neue Spiele wurden kaum gezeigt und wirklich umwerfend war dann davon auch nix. Die Nerds dieser Welt sind bitter enttäuscht, aber ich würde meinen Hintern verwetten, dass das den Massenmarkt einen feuchten Kehrricht kümmert und Sony auch mit der PS3 Marktführer bleibt.
Microsoft musste bis auf das HD-DVD-Laufwerk für die XBox360 nicht viel an Hardware präsentieren. Dafür gab es dann unter anderem einen ersten Ausblick auf Halo 3 (na was für ne Überraschung...), die Ankündigung von GTA4 und jede Menge neues für die XBox Live Arcade. Wo für mich persönlich die Erwähnung von Lumines am meisten Gehör fand. Irgendwann muss die Kiste also doch ins Haus. Weiter so, MS.
Nintendos Pressekonferenz stand natürlich ganz im Zeichen von Wii. Neben den üblichen Verdächtigen (MarioZeldaMetroid) gab es noch einen interessant aussehenden Egoshooter namens Red Steel und andere nette Kleinigkeiten, wie ein neues Pilotwings oder Excite Trucks. Grafisch haute wie erwartet keiner der Wii-Titel vom Hocker. Offen ist halt noch immer die Frage: wie spielt es sich dann am Ende bei mir zu Hause? Auf jeden Fall sah das von Nintendo gezeigte noch am meisten nach Spaß aus. Und wenn sie es schaffen mit Wii ein ähnlich hohes Spaßniveau zu erreichen wie mit dem DS, dann ist Nintendo der Gewinner. Fragt sich nur, ob der Massenmarkt das merkt.
Sony ruht sich mit der Playstation 3 auf seinen Marktführerlorbeeren aus und zeigt sich gelinde gesagt recht innovationslos. Der Controller sieht aus wie immer, kommt nur ohne Rumblefunktion daher (verlorener Prozess und somit hohe Lizenzkosten), dafür jetzt aber mit Neigungssensor (hab ich irgendwo schon mal gesehen...). Die Konsole kommt in zwei Ausführungen, eine für 499 und eine für 599 Euro. Anders als bei der XBox360, die ja auch in zwei Ausführungen verfügbar ist, lassen sich bei der PS3 fehlende Features allerdings nicht nachrüsten. Überhaupt hat man beim jetzt vorgestellten Modell versprochene Merkmale lustig wegrationalisiert. Neue Spiele wurden kaum gezeigt und wirklich umwerfend war dann davon auch nix. Die Nerds dieser Welt sind bitter enttäuscht, aber ich würde meinen Hintern verwetten, dass das den Massenmarkt einen feuchten Kehrricht kümmert und Sony auch mit der PS3 Marktführer bleibt.
Microsoft musste bis auf das HD-DVD-Laufwerk für die XBox360 nicht viel an Hardware präsentieren. Dafür gab es dann unter anderem einen ersten Ausblick auf Halo 3 (na was für ne Überraschung...), die Ankündigung von GTA4 und jede Menge neues für die XBox Live Arcade. Wo für mich persönlich die Erwähnung von Lumines am meisten Gehör fand. Irgendwann muss die Kiste also doch ins Haus. Weiter so, MS.
Nintendos Pressekonferenz stand natürlich ganz im Zeichen von Wii. Neben den üblichen Verdächtigen (MarioZeldaMetroid) gab es noch einen interessant aussehenden Egoshooter namens Red Steel und andere nette Kleinigkeiten, wie ein neues Pilotwings oder Excite Trucks. Grafisch haute wie erwartet keiner der Wii-Titel vom Hocker. Offen ist halt noch immer die Frage: wie spielt es sich dann am Ende bei mir zu Hause? Auf jeden Fall sah das von Nintendo gezeigte noch am meisten nach Spaß aus. Und wenn sie es schaffen mit Wii ein ähnlich hohes Spaßniveau zu erreichen wie mit dem DS, dann ist Nintendo der Gewinner. Fragt sich nur, ob der Massenmarkt das merkt.
Let's go to school
Wenn mal wieder die neuesten PISA-Ergebnisse uns erschüttern und wir verzweifelt darüber nachdenken, was man wohl an unserem Schulsystem verbessern könnte, werden gerne die Länder als Vorbild herangezogen, die mit besseren Ergebnissen dastanden. Zum Beispiel Japan. Da wissen die Schulkinder ja angeblich schon ganz früh ganz viel. Das es sich dabei aber auch nur um Kinder wie andere Kinder auch handelt, stellt man fest, wenn man sich durch die überaus unterhaltsamen Berichte eines amerikanischen Lehrers in Kyoto durchliest. Von merkwürdigen Pausenspielchen über die sehr offensive Neugierde - es sind halt auch nur Kinder...
7.5.06
The Return of Gesundheit
Falls es jemanden wundern sollte, warum hier grad wieder so wenig passiert: ich bin mal wieder krank. Diesmal so richtig amtlich mit Krankgeschriebensein, Antibiotika, Fieber usw. Da mag man nicht so lang vor'm Rechner sitzen. Hier liegt aber ja noch genug zum Lesen herum und mit "Brain Age" (kommt hierzulande unter dem prägnanten Titel "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging™: Wie fit ist Ihr Gehirn?" im Juni in die Läden) muss man sich nur ne Viertel Stunde beschäftigen. Ich kurier mich mal ordentlich aus und dann geht's nächste Woche mit neuer Energie weiter!
1.5.06
Der J-Drama-Frühjahrsreport 2006
Die vergangene Winterseason war was J-Dramas angeht leider ja nicht so der Knaller. Bis auf "Ns' Aoi" und "Byakuyakou" (leider immer noch nicht fertig gesubbt) gab's nicht sonderlich viel zu sehen. Jetzt ist die Frühjahrsseason in voller Fahrt und nach den ersten paar Folgen muss ich sagen: schon viiiiel besser. Jetzt also hier mal ein paar Ersteindrücke von den Dramas, die ich momentan verfolge:
Attention Please
Während sich der geneigte Zuschauer im Winter mit "Ns' Aoi" seinen Krankenschwesterfetisch befriedigen konnte, kommt jetzt eine andere Zielgruppe zum Zuge: die Freunde von Stewardes... äh, Verzeihung, Flugbegleiterinnen. In "Attention Please" spielt Ueto Aya eine junges Mädchen namens Yoko, die Zeit ihres Lebens mit Jungs aufgewachsen ist und dementsprechend auch eher maskuline Charakterzüge an den Tag legt. Und eben diese Yoko möchte (ursprünglich der Liebe wegen) jetzt Flugbegleiterin werden. Klar, rüpelhaftes Punkrockgör und die fast roboterhaften Stewardessen, da treffen Welten aufeinander, genug Potential für viel Spaß. Potentiell natürlich bedenklich, dass Yoko zu ihrer femininen Seite ausgerechnet Erfüllung in einem so typischen Frauenberuf finden soll. Aber naja, es ist halt lustig, und was problematische Geschlechterbilder angeht, es geht noch schlimmer...

Shimokita Glory Days
...mit diesem Drama nämlich. "Shimokita Glory Days" ist (wie so oft) eine Realversion des gleichnamigen Manga. Und diese Serie wird nicht ohne Grund eher so spät Abends gezeigt. Die Riege der Hauptdarstellerinnen setzt sich nämlich aus Pornosternchen und Bikinimodels zusammen. Die Story: ein unschuldiger, nichts böses ahnender Student sucht eine Mitwohngelegenheit und landet in der WG der oben genannten Frauen. Was folgt sind neckische Späßchen, Andeutungen und daraus folgendes Nasenbluten. Man merkt dem ganzen deutlich an, dass es auf einem Manga basiert. Aber lustig ist's allemal und für die niederen Instinkte gibt's auch genug.

Busu no hitome ni koishiteru
Dieses Drama wiederum beginnt mit komplett anderen Vorgaben. Der Hauptdarsteller ist diesmal ein Schönling, ein erfolgreicher Dramaautor, schon fast zu routiniert in seinem Job, mit Supermodelfreundin und so weiter. Der (so sieht es zumindest schwer danach aus) verliebt sich in die Protagonistin und findet dadurch wieder zu seinem alten Ich. Und eben diese Hauptdarstellerin entspricht so gar nicht der "allgemeingültigen" Schönheitsnorm. Ganz klar was hier vermittelt werden soll: die Sache mit der inneren Schönheit.

Gal Circle
Total bescheuert ist schon die Vorgeschichte zu "Gal Circle": ein japanischer Cowboy (!) der in Arizona bei Indianer aufwuchs (!!) landet mit einem Fallschirm in Shibuya (!!!). Dorthin wurde er von seinem kranken Indianerfreund geschickt, um ein Mädchen zu finden, dass ihn unter Umständen heilen kann. Bei seiner Suche trifft der Cowboy auf eine ParaPara-Tanzgruppe. Und so bekloppt geht es weiter. Daneben lernt der Cowboy etwa über das moderne Japan und die Mädels lernen ein paar Schüppchen moralische Werte. Wie gesagt, total bescheuert... aber macht auf merkwürdige Art und Weise auch Spaß.

Teru Teru Ashita
Jetzt komme ich zu einem etwas ungewöhnlichen Drama, eine Art Mysteryserie. Die junge Teruyo wird von ihren Eltern, die sich hoch verschuldet haben und vor den Schuldeneintreibern flüchten müssen, in das Provinznest Sasara geschickt. Dort angekommen landet Teruyo in der Pension einer strengen alten Dame und dort geschehen merkwürdige Dinge. Geister erscheinen und in der zweiten Folge darf Teruyo mit der Zeit herumspielen. Ein nettes kleines und schon fast ruhiges Drama.

Kurosagi
Das beste gibt es natürlich zum Schluß. In Kurosagi werden Yamashita Tomohisa und Horikita Maki wiedervereinigt, die schon im großartigen "Nobuta. wo produce" zusammenspielten. Yamashita spielt diesmal Kurosaki, einen sogenannten schwarzen Schwindler, ein Betrüger, der andere Schwindler betrügt. Diese haben vor Jahren seinen Vater dazu getrieben, seine gesamte Familie und sich selbst umzubringen. Kurosaki, der überlebte, sinnt jetzt nach Rache. Klar, dass man sich damit keine Freunde macht. Aber wer weiss, vielleicht kommen die beiden ja diesmal zusammen...
Also, viel Spaß damit, die Episoden, Untertitel, weitere Infos und was man sonst noch so braucht gibt's bei D-Addicts.
Attention Please
Während sich der geneigte Zuschauer im Winter mit "Ns' Aoi" seinen Krankenschwesterfetisch befriedigen konnte, kommt jetzt eine andere Zielgruppe zum Zuge: die Freunde von Stewardes... äh, Verzeihung, Flugbegleiterinnen. In "Attention Please" spielt Ueto Aya eine junges Mädchen namens Yoko, die Zeit ihres Lebens mit Jungs aufgewachsen ist und dementsprechend auch eher maskuline Charakterzüge an den Tag legt. Und eben diese Yoko möchte (ursprünglich der Liebe wegen) jetzt Flugbegleiterin werden. Klar, rüpelhaftes Punkrockgör und die fast roboterhaften Stewardessen, da treffen Welten aufeinander, genug Potential für viel Spaß. Potentiell natürlich bedenklich, dass Yoko zu ihrer femininen Seite ausgerechnet Erfüllung in einem so typischen Frauenberuf finden soll. Aber naja, es ist halt lustig, und was problematische Geschlechterbilder angeht, es geht noch schlimmer...

Shimokita Glory Days
...mit diesem Drama nämlich. "Shimokita Glory Days" ist (wie so oft) eine Realversion des gleichnamigen Manga. Und diese Serie wird nicht ohne Grund eher so spät Abends gezeigt. Die Riege der Hauptdarstellerinnen setzt sich nämlich aus Pornosternchen und Bikinimodels zusammen. Die Story: ein unschuldiger, nichts böses ahnender Student sucht eine Mitwohngelegenheit und landet in der WG der oben genannten Frauen. Was folgt sind neckische Späßchen, Andeutungen und daraus folgendes Nasenbluten. Man merkt dem ganzen deutlich an, dass es auf einem Manga basiert. Aber lustig ist's allemal und für die niederen Instinkte gibt's auch genug.

Busu no hitome ni koishiteru
Dieses Drama wiederum beginnt mit komplett anderen Vorgaben. Der Hauptdarsteller ist diesmal ein Schönling, ein erfolgreicher Dramaautor, schon fast zu routiniert in seinem Job, mit Supermodelfreundin und so weiter. Der (so sieht es zumindest schwer danach aus) verliebt sich in die Protagonistin und findet dadurch wieder zu seinem alten Ich. Und eben diese Hauptdarstellerin entspricht so gar nicht der "allgemeingültigen" Schönheitsnorm. Ganz klar was hier vermittelt werden soll: die Sache mit der inneren Schönheit.

Gal Circle
Total bescheuert ist schon die Vorgeschichte zu "Gal Circle": ein japanischer Cowboy (!) der in Arizona bei Indianer aufwuchs (!!) landet mit einem Fallschirm in Shibuya (!!!). Dorthin wurde er von seinem kranken Indianerfreund geschickt, um ein Mädchen zu finden, dass ihn unter Umständen heilen kann. Bei seiner Suche trifft der Cowboy auf eine ParaPara-Tanzgruppe. Und so bekloppt geht es weiter. Daneben lernt der Cowboy etwa über das moderne Japan und die Mädels lernen ein paar Schüppchen moralische Werte. Wie gesagt, total bescheuert... aber macht auf merkwürdige Art und Weise auch Spaß.

Teru Teru Ashita
Jetzt komme ich zu einem etwas ungewöhnlichen Drama, eine Art Mysteryserie. Die junge Teruyo wird von ihren Eltern, die sich hoch verschuldet haben und vor den Schuldeneintreibern flüchten müssen, in das Provinznest Sasara geschickt. Dort angekommen landet Teruyo in der Pension einer strengen alten Dame und dort geschehen merkwürdige Dinge. Geister erscheinen und in der zweiten Folge darf Teruyo mit der Zeit herumspielen. Ein nettes kleines und schon fast ruhiges Drama.

Kurosagi
Das beste gibt es natürlich zum Schluß. In Kurosagi werden Yamashita Tomohisa und Horikita Maki wiedervereinigt, die schon im großartigen "Nobuta. wo produce" zusammenspielten. Yamashita spielt diesmal Kurosaki, einen sogenannten schwarzen Schwindler, ein Betrüger, der andere Schwindler betrügt. Diese haben vor Jahren seinen Vater dazu getrieben, seine gesamte Familie und sich selbst umzubringen. Kurosaki, der überlebte, sinnt jetzt nach Rache. Klar, dass man sich damit keine Freunde macht. Aber wer weiss, vielleicht kommen die beiden ja diesmal zusammen...
Also, viel Spaß damit, die Episoden, Untertitel, weitere Infos und was man sonst noch so braucht gibt's bei D-Addicts.29.4.06
Go with the flow
Ach, diese Freewarespiele sind schon eine Plage. Sind simpel, machen Spaß und das schlimmste: stehlen einem die Zeit. Momentan bin ich Opfer von "Flow" geworden. Darin spielt ihr einen Wurm, der in der Ursuppe herumschwimmt und sich durch Nahrungsaufnahme weiterentwickelt. Evolution. Endlos. Mit simplen, aber schicken Grafiken und sphärischer Musik. Und jetzt stiehlt es euch die Zeit.
28.4.06
Gonads & Strife
Momentan zerreisst sich die Videospielerszene vor allem wegen einem Thema das Maul: Nintendos nächste Konsole, deren Arbeitstitel "Revolution" war, wird "Wii" heißen. "Wii" wie "wie". Nun sieht man auf Grund des Namens schon das Ende der Welt kommen, wie kann man sich sowas nur ins Spielzimmer stellen etc. Herrje, Kinners, stellt euch an! Als würde ich beim zocken die ganze Zeit da sitzen und überlegen "Eigentlich ist das Spiel ja total super, aber die Konsole auf der es läuft heißt "Wii", nein, das darf ich nicht gut finden können!". Für mich persönlich (und ich wette auch für die Millionen von Gelegenheits- und Bisher-überhaupt-nicht-Zockern, die Nintendo wohl im Visier hat) kommt es letzten Endes dann vielleicht ja eher doch auf die Spiele an.
Aber weil's grad zum Thema passt: Weeeeeee!!
P.S.: Das ist übrigens der 100. Blogeintrag! Jubiläum! Korkenknallen lassen! Die Party dazu gibt es dieses Wochenende an einem Ort meiner Wahl. Kommt vorbei!
Aber weil's grad zum Thema passt: Weeeeeee!!
P.S.: Das ist übrigens der 100. Blogeintrag! Jubiläum! Korkenknallen lassen! Die Party dazu gibt es dieses Wochenende an einem Ort meiner Wahl. Kommt vorbei!
26.4.06
Bliiib, blüüb, büddeldüb...
Dank Tetris DS bin ich wieder im Tetrisfieber... und jetzt hab ich auch ein neues Ziel: ungefähr so schnell zu werden, dass ich nicht mal mehr beim spielen denken muss...
24.4.06
Wenn das mal gut geht...
Nach mehr oder weniger gescheiterten Versuchen, die Romane von William Gibson auf die große Leinwand zu bringen (wie oft hab ich gelesen, dass "Neuromancer" verfilmt werden soll... und über "Johnny Mnemonic" verlier ich hier mal keine Worte) ist man ja erstmal etwas vorsichtig, wenn es um Neuigkeiten zu diesem Thema geht. Diesmal plant ein Herr namens Alex Steyermark Gibsons Roman "Idoru" zu verfilmen. Allerdings hat sie Sache noch etwas Besonderes: da ja schon der Titel japanisch ist und die Handlung zu großen Teilen auch in Japan spielt (sofern mich jetzt mein Gedächtnis nicht verlässt) was liegt da näher als daraus einen Animefilm zu machen? Laut einem Artikel des "Now Playing Magazine" könnten die Dreharbeiten schon im Mai beginnen. Ich bleibe erstmal skeptisch und lese mir "Idoru" nochmal durch.
Polysics für Deutschland (bitte!)
Da jetzt das Album "Now is the time!" der Polysics (ich berichtete) jetzt auch in Europa veröffentlicht wurde (bei Amazon derzeit nur als UK-Import?) dachte ich mir, man könnte ja einfach mal bei denen nachfragen, wie es denn mit Konzerten in Deutschland aussieht. Diverse Berichte von Auftritten wie dieser oder dieser machen doch ziemlich neugierig. Und tatsächlich bekam ich auch folgende Antwort:
Now, we are planning about EU tour in September or October.
We don't know if it will include Germany,but there is some
possibility.
We'll announce the tour schedule on our site when it will be
fixed.
So please keep looking our site!
Also die Hoffnung besteht, aber nix genaues weiss man nicht... falls ihr auch Gefallen gefunden haben solltet und vielleicht auch gerne die Polysics mal live sehen wollt: kauft das Album, schreibt Mails, nervt sie solange, bis sie hier her kommen. Danke!
Now, we are planning about EU tour in September or October.
We don't know if it will include Germany,but there is some
possibility.
We'll announce the tour schedule on our site when it will be
fixed.
So please keep looking our site!
Also die Hoffnung besteht, aber nix genaues weiss man nicht... falls ihr auch Gefallen gefunden haben solltet und vielleicht auch gerne die Polysics mal live sehen wollt: kauft das Album, schreibt Mails, nervt sie solange, bis sie hier her kommen. Danke!
21.4.06
Früchte und Mammuts
Soeben aus dem Briefkasten geangelt: die neue Ausgabe von Fruits. Scheinbar tun die dort abgebildeten Leute teilweise alles um gesehen zu werden und laufen auch im Winter draußen in Aerobic-Outfits (tiefste 80er!) herum (hab leider nur ein Bild vom aktuellen Cover...).
Außerdem war Mariko so nett und hat mir die neue Ausgabe von Mammoth Kids zugeschickt.
Mammoth Kids ist ein Magazin für Kinder und Eltern. Zwar habe ich erstere nicht und bin somit letzteres auch nicht, aber das Heft ist einfach sehr interessant und schick aufgemacht. Jedes Heft steht unter einem besonderen Thema, diesmal ist "Rhythm & Sound" das Motto. Zu finden sind im Heft unter anderem Bastelanleitungen für Musikinstrumente, Musiktipps, ein Bilderbuch (Wie macht das Telefon?) und schöne Fotostrecken. Und da es japanisch ist, hilft es mir noch beim Lernen...
Außerdem war Mariko so nett und hat mir die neue Ausgabe von Mammoth Kids zugeschickt.
Mammoth Kids ist ein Magazin für Kinder und Eltern. Zwar habe ich erstere nicht und bin somit letzteres auch nicht, aber das Heft ist einfach sehr interessant und schick aufgemacht. Jedes Heft steht unter einem besonderen Thema, diesmal ist "Rhythm & Sound" das Motto. Zu finden sind im Heft unter anderem Bastelanleitungen für Musikinstrumente, Musiktipps, ein Bilderbuch (Wie macht das Telefon?) und schöne Fotostrecken. Und da es japanisch ist, hilft es mir noch beim Lernen...
Für alle Neuleser
Allen die diesen Blog zum ersten Mal ansteuern und auch mal im Archiv rumstöbern: im Archiv Oktober und November letzten Jahres schlummern die Berichte über meine Japanreise. Nicht immer nur die letzten zwei Monate gucken (Besucherstatistiken sind super...).
If I was a rich man... (Part I)
Aus der Sendereihe "Jetzt wird's wärmer und irgendwie gefallen mir meine alten Shirts nicht mehr, ich brauch neue, aber die sind so teuer...".
"Love / Hate"-Shirt von Rachel Plefger (via Made In Design)
"Stars"-Shirt (via gallery AC)
"I'm a bird"-Shirt von +Cross (via BeamsT)
"Bitey" Shirt von Jon Burgerman (via Spunkystore)
"Love / Hate"-Shirt von Rachel Plefger (via Made In Design)
"Stars"-Shirt (via gallery AC)
"I'm a bird"-Shirt von +Cross (via BeamsT)
"Bitey" Shirt von Jon Burgerman (via Spunkystore)
19.4.06
Super Kawaii HipPop Inferno!
Man nehme einen großen Topf. Man gebe hinein: 2 niedliche Japanerinnen, ein paar Produzenten, eine ordentliche Portion Jpop, ein halbes Pfund Hiphop, zwei Prisen Naivität und jede Menge Spaß. Kräftig rumrühren und mit durchgeknallten Videos garnieren. Das ganze nennt sich dann HALCALI und sieht zum Beispiel so aus:
Ja, das macht was her. Es gibt noch das ein oder andere lustige Video von denen, hier kann man einen ganz guten Überblick über die musikalische Bandbreite kriegen. Alles bestimmt nicht preisverdächtig, aber fies catchy und einfach lustig halt.
(via Jean Snow)
Ja, das macht was her. Es gibt noch das ein oder andere lustige Video von denen, hier kann man einen ganz guten Überblick über die musikalische Bandbreite kriegen. Alles bestimmt nicht preisverdächtig, aber fies catchy und einfach lustig halt.
(via Jean Snow)
17.4.06
In mehr oder weniger eigener Sache
Ein bißchen Werbung: wer deutschen Hiphop mag, der nicht versucht mit Ausdrücken Eindruck zu schinden, der gerne mal eine Geschichte erzählt und der sich auch nicht selber so ernst nicht, dem sei ans Herz gelegt, sich mal bei RBM (Royal Beuel M655iv) umzuhören. Auf der Seite gibt's ein paar Hörproben und auch bei den diversen myownmusic-Seiten gibt es genug Möglichkeiten sich einen (guten) Eindruck zu verschaffen. Und dann die niegelnagelneue, topsupertolle und proppevolle CD zu erwerben. Dem guten Geschmack wegen.
Game Boy Arty
Nintendo hat ja schon mit Projekten wie "Electroplankton" bewiesen, dass sie auch "Spielen" eine Chance geben, die sich jenseits des Mainstreams bewegen. Mit einer Art Ausstellung wurde jetzt in Shibuya / Tokyo eine kommende Spielereihe namens "bitGenerations" auf 60 GameBoy Micro vorgestellt. Alle Spiele werden als einfach, mit bunter Grafik und "fettem" Sound charakterisiert. Leider gibt es nicht wirklich viel genauere Informationen im Netz, auf den Bildern die zum Beispiel bei Kotaku zu finden sind erinnert das ganze an so Sachen wie Lumines. Ich bin mal gespannt was daraus wird, für solch ungewöhnliche Projekte bin ich ja gerne zu haben.
Und mir fällt auf, dass ich dringend einen Tokyokorrespondenten brauche, den ich da mal eben hinschicken könnte...
Und mir fällt auf, dass ich dringend einen Tokyokorrespondenten brauche, den ich da mal eben hinschicken könnte...
15.4.06
Billy kommt nach Tokyo
Schwer zu glauben, aber Japan ist eins der wenigen Länder (okay, sagen wir mal: große Industrienationen) in dem es keinen IKEA gibt. Nach einem gescheiterten Versuch in den Neunzigern, denkt man nun das die richtige Zeit gekommen ist und versucht es erneut. Um die Eröffnung des Tokyoter IKEAs ordentlich zu bewerben ist man auf eine interessante Idee gekommen. Im Stadtteil Aoyama wurden 14 Modellzimmer an einer Straße aufgestellt, die zeigen, was man mit IKEA-Möbeln aus einem 4,5 Tatamizimmer (die Zimmergröße wird in Japan in Tatamimatten gemessen) so alles machen kann. Die Vorschläge reichen von einer Kunstgallerie, über ein simples Wohnzimmer bishin zu einer kleinen Bar. Am 24. April eröffnet dann der "echte" IKEA-Laden und dann wird sich zeigen, ob die Japaner diese Vorschläge umsetzen.
4 3 9 5 2 1 6 8 7
Neulich im Zug von Köln nach Bonn: Teenagermädchen lesen Manga und kichern über witzige Szenen - um genau zu sein, welche die auf japanisch sind. Japanisch, demnächst in der Unterstufe für all die Manga/Anime/Visual Kei-Groupies?
Einen Sitzplatz weiter: ein Mittdreißiger, der Sudokus löst und später seiner Sitznachbarin erklären muss, was genau er da macht. Sudokus und all die daraus entstandenen Mutationen sind ja mittlerweile wirklich überall. In Buchhandlungen gibt es ja mittlerweile fast eigenen Abteilungen dafür. In der US- und Europaversion des kommenden Nintendoknallers (zumindest war und ist es das in Japan) "Brain Age" gibt es zusätzlich noch den Sudoku-Modus. Den gibt es in der ursrpünglichen Japanversion nicht und wird hier als zusätzlicher Kaufanreiz beworben. Ich bin mal gespannt, ob der Erfolg von Nintendogs hierzulande damit wiederholt werden kann.
Einen Sitzplatz weiter: ein Mittdreißiger, der Sudokus löst und später seiner Sitznachbarin erklären muss, was genau er da macht. Sudokus und all die daraus entstandenen Mutationen sind ja mittlerweile wirklich überall. In Buchhandlungen gibt es ja mittlerweile fast eigenen Abteilungen dafür. In der US- und Europaversion des kommenden Nintendoknallers (zumindest war und ist es das in Japan) "Brain Age" gibt es zusätzlich noch den Sudoku-Modus. Den gibt es in der ursrpünglichen Japanversion nicht und wird hier als zusätzlicher Kaufanreiz beworben. Ich bin mal gespannt, ob der Erfolg von Nintendogs hierzulande damit wiederholt werden kann.
10.4.06
Gib alles was du hast!
Wer einen Blick auf meine Hörgewohnheiten bei last.fm geworfen hat, erkennt das es mir in letzter Zeit eine Band besonders angetan hat: Deerhoof. Letzten Freitag war es dann endlich so weit, ich konnte Deerhoof live erleben. Zuvor konnte ich mir in die diversen Videos einen Eindruck verschaffen und den stärksten Eindruck hinterließ Schlagzeuger Greg Saunier. Und dieser Eindruck täuschte kein Stück. Saunier ließ hinter seinem schrabbelligen Mini-Drumkit das gute alte Tier sowas von blass aussehen. Und schaffte dennoch all die Rhythmus- und Tempiwechsel. Barfuß übrigens.
Ach ja, der Rest war auch klasse. Obligatorische deutsche Ansagen. Coole Tanzeinlagen von Sängerin Satomi. Süßigkeiten zur Zugabe. Und gute Musik gab's auch. (Und wenn sich YouTube nicht so anstellt wie jetzt, gibt's auch ein kurzes Video... so bitte schön, hier ist es! Leider ist der Ton leicht versetzt. Doof.)
Ach ja, der Rest war auch klasse. Obligatorische deutsche Ansagen. Coole Tanzeinlagen von Sängerin Satomi. Süßigkeiten zur Zugabe. Und gute Musik gab's auch. (Und wenn sich YouTube nicht so anstellt wie jetzt, gibt's auch ein kurzes Video... so bitte schön, hier ist es! Leider ist der Ton leicht versetzt. Doof.)
Neues aus Beton
Was macht man eigentlich so in St. Louis? Nachdem ich den Bericht über "The Pulitzer Foundation for the Arts" bei Design Observer gelesen habe, wüßte ich zumindest schon einmal einen Grund. Tadao Ando mal wieder. Und er hat es anscheinend wieder einmal geschafft, ein Gebäude zu entwerfen, in dem die ausgestellten Kunstwerke auch ihren nötigen Raum bekommen, den sie benötigen. Schlicht, unaufdringlich, zugleich aber eben durch diese Zurückhaltung beeindruckend.
Natürlich bestimmt auch bei diesem Gebäude Andos Lieblingsbaumaterial Beton die Hauptrolle. Auf der offiziellen Internetseite der Pulitzer Foundation gibt es eine kurze Dokumentation, die zeigt wieviel Aufwand hinter diesem scheinbar so alltäglichem Baustoff steckt. Ein Jammer, das Beton meistens nur für hässliche Klötze genutzt wird.
Natürlich bestimmt auch bei diesem Gebäude Andos Lieblingsbaumaterial Beton die Hauptrolle. Auf der offiziellen Internetseite der Pulitzer Foundation gibt es eine kurze Dokumentation, die zeigt wieviel Aufwand hinter diesem scheinbar so alltäglichem Baustoff steckt. Ein Jammer, das Beton meistens nur für hässliche Klötze genutzt wird.8.4.06
Freundschaft!
Falls mal jemand Lust haben sollte gegen mich Tetris DS zu spielen - mein Friendcode ist: 940202 040154
Aber ich glaube ich muss erstmal noch etwas trainieren...
Aber ich glaube ich muss erstmal noch etwas trainieren...
Transformierte Transformer
Jeder TransFormerssammler wird unter Schmerzen aufschreien, wenn er das sieht, was der in Japan lebende Künstler Scott Campbell mit dem Kultspielzeug anstellt. Er zerlegt die TransFormer in Einzelteile und baut daraus Skulpturen, die er MisFormers nennt. Ein Interview mit Campbell gibt es jetzt bei PingMag.
Ha'm se was zu verzollen?
Nun ist es endlich auch mal mir passiert. Ich hab bei Lik-Sang das neue Tetris für Nintendo DS bestellt, letzte Woche ging die Lieferung raus... und gestern hatte ich eine Mitteilung vom Zoll im Briefkasten, dass ich doch bitte mal dort vorstellig werden möge. Hui, aufregend, da ist auch mal was von mir im Zoll gelandet. Toll nur, dass die Damen und Herren vom Amt so dolle Öffnungszeiten haben. 9 bis 14.30 Uhr, na vielen Dank. Aber wie es der Zufall so wollte, musste ich heute eh erst spät zur Arbeit, also ab auf's Rad und mal vorbeigeschaut. Das Zollamt selbst war leicht zu finden, aber erst einmal drinnen war es etwas unklar wohin. Kein Empfang oder ähnliches, lauter verschlossene Türen. Dann fand ich aber doch den Wegweiser zur Poststelle, wo man über mich richten sollte.
Zum Glück waren die anwesenden Beamten keine Paragraphenreiter, trotz fehlendem Zahlungsnachweis von meiner Seite und nur einer groben Schätzung des Wertes ließ man mich schließlich meine Ware mitnehmen. Ein bißchen Mehrwertsteuer bezahlt, einen Stapel Papier als Nachweis mitgenommen und schwupp war ich wieder raus. Was halt ärgerlich war, war das das Spiel und die von mir mitbestellten DS-Schutzfolien eigentlich auch locker in einen gepolsterten Umschlag gepasst hätten, womit ich kein Problem gehabt hätte. Die hat der Postbote bisher immer einfach so in den Briefkasten geworfen und kein Hahn krähte nach dem Zoll. Aber irgendwann musste es ja mal passieren.
Ach ja, das Tetris ist übrigens großartig! Ich hab es bisher nur ungefähr eine halbe Stunde gespielt, aber das Spiel macht noch immer Spaß und die Neuerungen sind auch gelungen. Und dann gibt es ja noch die Sache mit dem WiFi... Freundescode gibt es dann demnächst!
Zum Glück waren die anwesenden Beamten keine Paragraphenreiter, trotz fehlendem Zahlungsnachweis von meiner Seite und nur einer groben Schätzung des Wertes ließ man mich schließlich meine Ware mitnehmen. Ein bißchen Mehrwertsteuer bezahlt, einen Stapel Papier als Nachweis mitgenommen und schwupp war ich wieder raus. Was halt ärgerlich war, war das das Spiel und die von mir mitbestellten DS-Schutzfolien eigentlich auch locker in einen gepolsterten Umschlag gepasst hätten, womit ich kein Problem gehabt hätte. Die hat der Postbote bisher immer einfach so in den Briefkasten geworfen und kein Hahn krähte nach dem Zoll. Aber irgendwann musste es ja mal passieren.
Ach ja, das Tetris ist übrigens großartig! Ich hab es bisher nur ungefähr eine halbe Stunde gespielt, aber das Spiel macht noch immer Spaß und die Neuerungen sind auch gelungen. Und dann gibt es ja noch die Sache mit dem WiFi... Freundescode gibt es dann demnächst!
5.4.06
Du kannst schon mal die Zwiebeln schneiden
Jetzt, wo sich die nervige Erkältung so langsam verzieht und ich auch mal wieder 5 Minuten vor dem Rechner sitzen kann ohne Kopfschmerzen zu kriegen, wie versprochen ein paar nähere Worte zu "Cooking Mama". Wie dem unten verlinkten Promovideo zu entnehmen ist "Cooking Mama" ein Kochspiel. Und da es ein Spiel für Nintendos DS ist, wird natürlich überwiegend mit dem Touchscreen gespielt.
Zu Beginn des Spiels habt ihr die Auswahl aus 15 verschiedenen Gerichten. Dabei könnt ihr zwischen auch hierzulande bekannten Dingen wie Kartoffelsalat und Spaghetti wählen, aber natürlich gibt es auch die ein oder andere japanische Spezialität. Zu Beginn habe ich mir also gleich mal einen meiner Favoriten vorgenommen, Takoyaki, Oktopusteigbällchen. Die Zubereitung der Gerichte teilt sich in mehrere Arbeitschritte auf, je nach Schwierigkeit des Gerichtes können das um die 10 verschiedenen Arbeitsschritte sein. Für Takoyaki heißt es erst einmal einen Oktopusarm zu zerkleinern. Oktopus auf's Brettchen und dann einfach mit dem Stift die vorgegebenen Schnittstellen nachzeichnen und schwuppschwuppschwupp... zerkleinerter Oktopus. Fast immer laufen die jeweiligen Arbeitschnitte unter Zeitdruck ab, also zackzack!
Bis zur Fertigstellung muss natürlich noch ein Teig angerührt werden, der selbige gleichmäßig in Formen verteilt und bei der Zubereitung rechtzeitig gedreht werden. Andere Arbeitsschritte sind zum Beispiel Zwiebeln schneiden, Eier aufschlagen, Fleisch weichklopfen oder das richtige Hinzufügen von Zutaten in den Kochtopf.
Habt ihr ein Gericht erfolgreich gekocht, wird eure Leistung von der Cooking Mama bewertet und ihr schaltet meistens ein neues Gericht frei. Bisher bin ich bei über 30 angekommen, die Auswahl ist auf jeden Fall ziemlich groß. Bei manchen Gerichten habt ihr während der Zubereitung auch die Auswahl, welche Variante ihr wählen möchtet. Also zum Beispiel bei den Spaghetti einfache Tomatensoße, mit Hackbällchen oder "Japanstyle".
Der Grafikstil und der Schwierigkeitsgrad sind recht deutlich an jüngere Semester ausgerichtet. Nicht sehr anspruchsvoll, aber ein kleiner Spaß für zwischendurch auf jeden Fall. Sprachlich gibt es auch keine größeren Hürden, ihr könnt auch ohne größere Japanischkenntnisse die nötigen Schritte erahnen. Falls doch Fragen offen sein sollten ist alles Kanji-frei gehalten, wer also Hiragana und Katakana lesen kann, kann unbekannte Wörter über Online-Wörterbücher herausfinden.
Und nach all dem Geschreibe hab ich wieder Lust bekommen, noch ne Runde zu kochen. Vielleicht schaff ich es ja diesmal die Instantnudelsuppe zu kochen...
Zu Beginn des Spiels habt ihr die Auswahl aus 15 verschiedenen Gerichten. Dabei könnt ihr zwischen auch hierzulande bekannten Dingen wie Kartoffelsalat und Spaghetti wählen, aber natürlich gibt es auch die ein oder andere japanische Spezialität. Zu Beginn habe ich mir also gleich mal einen meiner Favoriten vorgenommen, Takoyaki, Oktopusteigbällchen. Die Zubereitung der Gerichte teilt sich in mehrere Arbeitschritte auf, je nach Schwierigkeit des Gerichtes können das um die 10 verschiedenen Arbeitsschritte sein. Für Takoyaki heißt es erst einmal einen Oktopusarm zu zerkleinern. Oktopus auf's Brettchen und dann einfach mit dem Stift die vorgegebenen Schnittstellen nachzeichnen und schwuppschwuppschwupp... zerkleinerter Oktopus. Fast immer laufen die jeweiligen Arbeitschnitte unter Zeitdruck ab, also zackzack!
Bis zur Fertigstellung muss natürlich noch ein Teig angerührt werden, der selbige gleichmäßig in Formen verteilt und bei der Zubereitung rechtzeitig gedreht werden. Andere Arbeitsschritte sind zum Beispiel Zwiebeln schneiden, Eier aufschlagen, Fleisch weichklopfen oder das richtige Hinzufügen von Zutaten in den Kochtopf.
Habt ihr ein Gericht erfolgreich gekocht, wird eure Leistung von der Cooking Mama bewertet und ihr schaltet meistens ein neues Gericht frei. Bisher bin ich bei über 30 angekommen, die Auswahl ist auf jeden Fall ziemlich groß. Bei manchen Gerichten habt ihr während der Zubereitung auch die Auswahl, welche Variante ihr wählen möchtet. Also zum Beispiel bei den Spaghetti einfache Tomatensoße, mit Hackbällchen oder "Japanstyle".
Der Grafikstil und der Schwierigkeitsgrad sind recht deutlich an jüngere Semester ausgerichtet. Nicht sehr anspruchsvoll, aber ein kleiner Spaß für zwischendurch auf jeden Fall. Sprachlich gibt es auch keine größeren Hürden, ihr könnt auch ohne größere Japanischkenntnisse die nötigen Schritte erahnen. Falls doch Fragen offen sein sollten ist alles Kanji-frei gehalten, wer also Hiragana und Katakana lesen kann, kann unbekannte Wörter über Online-Wörterbücher herausfinden.
Und nach all dem Geschreibe hab ich wieder Lust bekommen, noch ne Runde zu kochen. Vielleicht schaff ich es ja diesmal die Instantnudelsuppe zu kochen...
1.4.06
Gesundheit!
Da mich mal wieder eine Erkältung erwischt hat, fehlt es mir derzeit ein wenig an Energie hier neue Einträge zu machen. Aber: mein "Cooking Mama" ist gestern eingetroffen, beim nächsten Mal gibt es also einen ausführlicheren Eindruck des Spiels. Und jetzt leg ich mich mal wieder zurück ins Bett und leide...
28.3.06
This is a call!
Ein kleiner Ruf der Verzweiflung: ich würde mich sehr freuen, wenn die verehrten Besucher, die diese Seite ansteuern (ich sehe alles! Ha!) auch mal dann und wann einen Kommentar hinterlassen würden. Dafür muss man sich ja nicht mal anmelden (öh, glaub ich). Dann weiß ich wenigstens mal, was euch gefällt. Danke!
Lauter bitte!
Mal etwas total unjapanisches. Aber da es sich in meinen Gehörgängen eingenistet hat, muss es erwähnt werden! Wenn ihr es also bitte sehr gerade aus, inne Fresse, Rock'n'Roll ohne Geschnörkel aber mit Genörgel braucht empfiehlt meine Wenigkeit das soeben erschienene Album von Be Your Own Pet. Zwar fehlt da mit Damn Damn Leash die Oberknaller-Single, aber noch immer genug klasse andere Sachen dabei.
Übrigens spielt BYOP im April live in Deutschland... aber nur in Hamburg, Berlin und München! Hallo, hat da jemand vergessen, das Deutschland auch noch einen Westen hat? Grmpf...
Übrigens spielt BYOP im April live in Deutschland... aber nur in Hamburg, Berlin und München! Hallo, hat da jemand vergessen, das Deutschland auch noch einen Westen hat? Grmpf...26.3.06
Irgendwo zwischen Spaß und bekloppt
Japan, das Videospieleparadies. Beziehungsweise: Japan, das Paradies für - sagen wir mal - kuriose Videospiele. Eins dieser Spiele, deren Ankunft ich sehnlichst erwarte (mein bei playasia.com bestelltes Exemplar ist noch irgendwo auf dem Postweg... und hoffentlich nicht beim Zoll!) ist "Cooking Mama" für Nintendo DS. Um mal einen Eindruck zu vermitteln, worum es in diesem Spiel geht, hier ein Video mit Spielszenen als Vorgeschmack (kicher, VorGESCHMACK...):
Jetzt wird es allerdings richtig bekloppt. Für die Playstation 2 gibt es nämlich die grandiose Sport"simulation" "Ski Jumping Pair Reloaded". Eine Verbindung aus Skispringen und Akrobatik. Klingt reichlich bescheuert und ist es auch:
Jetzt wird es allerdings richtig bekloppt. Für die Playstation 2 gibt es nämlich die grandiose Sport"simulation" "Ski Jumping Pair Reloaded". Eine Verbindung aus Skispringen und Akrobatik. Klingt reichlich bescheuert und ist es auch:
24.3.06
Such und Find
Ganz interessant kann es für Blogger manchmal sein, zu sehen durch welche Suchbegriffe so mancher Besucher auf seiner Seite landet. Bei mir begann das recht unspektakulär, mit so Dingen wie "James Turrell" oder "Juan Moreno". In der letzten Woche mischten sich dann aber zwei amüsantere Suchbegriffe darunter. Zuerst fragte jemand "Wo ist das Rotlichtviertel Kölner Dom"... nun ja, sicherlich nicht direkt am Kölner Dom, soviel kann ich verraten. Und heute suchte jemand nach "Taxifunk Mönchengladbach". Tatsächlich hab ich zu dem Thema ja auch mal was geschrieben, lang, lang ist's her.
Aber ich denke mal, damit mehr Leute durch ihre Googlesuche hier landen, muss ich mehr über die großen Brüste von Angelina Jolie schreiben, von geilen MILFs berichten und überhaupt, mehr Sex Sex Sex! Aber das wär mir dann doch zu einfach...
Aber ich denke mal, damit mehr Leute durch ihre Googlesuche hier landen, muss ich mehr über die großen Brüste von Angelina Jolie schreiben, von geilen MILFs berichten und überhaupt, mehr Sex Sex Sex! Aber das wär mir dann doch zu einfach...
20.3.06
Tommy hier, Tommy da
Und wie es der Zufall so will, heute habe ich für mich den Komplex "Tomoko Kawase" erweitern können. Neben all ihren bereits erwähnten Projekten produziert sie nämlich auch noch andere Musiker. Und einer von denen ist Takashi Fujii. Die Single "Oh my Juliet" die die beiden zusammen herausgebracht haben ist wie von Tommy february6 gewohnt schmissigster 80er Synthiepop und das dazugehörige Video ist auch recht amüsant. Übrigens wird der ein oder andere Takashi Fujii, der ebenfalls ganz schön umtriebig ist, aus einer anderen Rolle, er tauchte nämlich als Matthew Minami in "Lost in Translation" auf. Diese Fernsehsendung "Matthews Best Hit TV" gibt es tatsächlich. Da tut sich wieder ein neuer Entertainmentkomplex auf, scheint mir...
Es ist Frühling, auf zum Kiosk!
Nur noch einmal zur Erinnerung: heute ist Frühlingsanfang. Und das bedeutet nicht nur eine Aussicht auf besseres Wetter, blühende Flora usw. sondern auch, dass mal wieder eine neue Ausgabe des tollen Dummy-Magazins erscheint. Das Thema dieses Heft (wie sollte es auch anders sein) ist "Fußball". Und so arbeitet das Heft die 90 mehr oder weniger spektakulärsten Minuten dieses Sports ab. Und das kann auch durchaus für nicht-Fußball-interessierte spannend sein. Leider ist es häufig nicht so einfach das Heft zu finden, denn erstens ist die Auflage recht niedrig und zweitens versteckt mancher Zeitschriftenhändler auf Grund des regelmäßigen Themenwechsels das Heft immer an einer anderen Stelle. Aber wie gesagt, die Suche lohnt sich immer wieder. Und das gilt auch für alle bisherigen erschienenen Ausgaben.
15.3.06
Rate mal...
Heute hab ich mal an einem Einstufungstest für einen Sprachkurs im Japanischen Kulturinstitut in Köln teilgenommen. Ich bin mal gespannt, was dabei rauskommt. Überrascht war ich auf jeden Fall, wieviel ich beim Hören & Verstehen - Teil des Tests verstanden habe. Ob ich allerdings dann die richtigen Antworten gewählt habe... Freitag werde ich es erfahren und dann wird sich für den nächsten Sprachkurs angemeldet.
Sie, die beiden und ich
Da gibt es diese Frau, Kawase Tomoko ist ihr Name. "Hauptberuflich" ist sie die Sängerin der Alternative-Poprockgruppe "The Brilliant Green". Und die sehen so aus:
Wenn Tomoko aber auch mal alleine losrocken möchte, dann schlüpft sie einfach in ihr Alter Ego namens Tommy Heavenly6. Da gibt's dann mal Powerpoppiges oder an Avril Lavigne erinnernde Balladen.
Aber weil immer nur rumrocken auch mal langweilig wird, braucht es ein weiteres Soloding. Schon vor ihrer Karriere hatte Tomoko ihr Alter Ego Tommy February6, eine Art "niedliche Nerdvariante":
Als Tommy February6 macht sie dann passenderweise zuckersüßen 80er Synthiepop. In den meisten Fällen nichts wirklich weltbewegendes, irgendwo zwischen Kylie und Gwen Stefani, aber dann kommt so ein Ding wie "Lonely in Gorgeous" (es lebe japanisches Nonsense-Englisch!) um die Ecke. Dieses Lied ist übrigens die Titelmusik der Animeserie "Paradise Kiss", eine Liebesgeschichte in der Modeszene Harajukus (dem modischen Epizentrum Japans). Und eben diese Serie führte mich auf die Fährte dieser kreativen Schizophrenen. Und somit zu einem neuen Ohrwurm.
Wenn Tomoko aber auch mal alleine losrocken möchte, dann schlüpft sie einfach in ihr Alter Ego namens Tommy Heavenly6. Da gibt's dann mal Powerpoppiges oder an Avril Lavigne erinnernde Balladen.
Aber weil immer nur rumrocken auch mal langweilig wird, braucht es ein weiteres Soloding. Schon vor ihrer Karriere hatte Tomoko ihr Alter Ego Tommy February6, eine Art "niedliche Nerdvariante":
Als Tommy February6 macht sie dann passenderweise zuckersüßen 80er Synthiepop. In den meisten Fällen nichts wirklich weltbewegendes, irgendwo zwischen Kylie und Gwen Stefani, aber dann kommt so ein Ding wie "Lonely in Gorgeous" (es lebe japanisches Nonsense-Englisch!) um die Ecke. Dieses Lied ist übrigens die Titelmusik der Animeserie "Paradise Kiss", eine Liebesgeschichte in der Modeszene Harajukus (dem modischen Epizentrum Japans). Und eben diese Serie führte mich auf die Fährte dieser kreativen Schizophrenen. Und somit zu einem neuen Ohrwurm.
13.3.06
Biiiiiicyle!
Über die für mich besondere Attraktivität japanischer Fahrräder ließ ich mich ja bereits an anderer Stelle in diesem Blog aus. Heute entdeckte ich (via Jean Snow) eine weitere Steigerung des "schnieke japanische Fahrräder"-Themas, nämlich das "16st Design Project". Seeehr schick anzusehen, die Gefährte, finde ich. Auch beim Mitinitiatiors des Projekt Be.BIKE gibt es einige ungewöhnliche Zweiräder zu entdecken. Tja, jetzt müsste das Komma bei meinem Kontostand nur noch ein paar Stellen nach rechts rücken... so lange hilft wohl nur selber Fahrrad pimpen.
12.3.06
Sci-Fi, willkommen zurück
In den letzten Jahren habe ich das Genre Science Fiction, in welcher Form auch immer, ein wenig aus den Augen verloren. Bei den Fernsehserien meist mit zuviel Getöse verbunden, im Kino sieht es ähnlich aus und was Bücher angeht, irgendwie findet sich immer etwas anderes zu lesen. In den letzten Tagen erschien die Science Fiction in der von mir favorisierten Form wieder verstärkt in meinem Blickfeld.
Zunächst stieß ich auf die fantastische Hörspielversion des Klassikers "Neuromancer" von William Gibson. Der Hype um Hörspiele und -bücher ging bisher weitesgehend an mir vorbei, aber diese Umsetzung ist definitiv großartig gemacht. Es wäre auch mal an der Zeit ein paar alte Gibson-Sachen nochmal zu lesen.
Dann wurde ich auf die aktuell ausgestrahlte Animeserie "Ergo Proxy" aufmerksam. Die Geschichte der Serie erinnert zum Beispiel an "Blade Runner". Dann sieht das ganze noch sehr schick aus und bleibt auch frei von irgendwelchen Albernheiten. Bisher wurden zwei Folgen ausgestrahlt und was es da bisher zu sehen gab, ist extrem vielversprechend.
Zu guter letzt wurde ich heute wieder an den nächsten Film von Richard Linklater erinnert. "A Scanner Darkly" ist die Verfilmung eines Philip K. Dick Buches und nutzt die Technik die bereits in Linklaters "Waking Life" genutzt wurde. Dabei werden real gefilmte Szenen sozusagen übermalt und dadurch in einen Zeichentrickfilm umgewandelt. Das sieht fantastisch aus, ist für den ein oder anderen aber auch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf den Film, wobei ich allerdings nicht sicher bin, ob er es hierher in die Kinos überhaupt schaffen wird.
Zunächst stieß ich auf die fantastische Hörspielversion des Klassikers "Neuromancer" von William Gibson. Der Hype um Hörspiele und -bücher ging bisher weitesgehend an mir vorbei, aber diese Umsetzung ist definitiv großartig gemacht. Es wäre auch mal an der Zeit ein paar alte Gibson-Sachen nochmal zu lesen.
Dann wurde ich auf die aktuell ausgestrahlte Animeserie "Ergo Proxy" aufmerksam. Die Geschichte der Serie erinnert zum Beispiel an "Blade Runner". Dann sieht das ganze noch sehr schick aus und bleibt auch frei von irgendwelchen Albernheiten. Bisher wurden zwei Folgen ausgestrahlt und was es da bisher zu sehen gab, ist extrem vielversprechend.
Zu guter letzt wurde ich heute wieder an den nächsten Film von Richard Linklater erinnert. "A Scanner Darkly" ist die Verfilmung eines Philip K. Dick Buches und nutzt die Technik die bereits in Linklaters "Waking Life" genutzt wurde. Dabei werden real gefilmte Szenen sozusagen übermalt und dadurch in einen Zeichentrickfilm umgewandelt. Das sieht fantastisch aus, ist für den ein oder anderen aber auch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf den Film, wobei ich allerdings nicht sicher bin, ob er es hierher in die Kinos überhaupt schaffen wird.10.3.06
2D-Real-Animations-Komischer-Kram
Das Mamoru Oshii auch anders kann als einfach "nur" gute Animefilme (ich sag mal "Ghost in the Shell" oder "Jin-Roh") zu machen hat er ja bereits schon mit dem mehr-oder-weniger-Realfilm "Avalon" bewiesen. Sein neuestes Projekt geht da noch einen Schritt weiter und präsentiert eine wilde Mischung aus Realfilm, Papierschnittlook und Monty-Python-esque Animationen. "Tachigui" nennt sich das ganze und der Trailer lässt erahnen, dass uns da etwas ziemlich abgefahrenes bevorsteht.
7.3.06
Eine kleine Erlösung
Jetzt weiss ich auch endlich, was für ein Lied Ayase Haruka (derzeit zu sehen im großartigen wie düsteren Drama "Byakuyakou") in den diversen Pocari Sweat-Werbungen (hier, hier und hier) vor sich her summt. Die Lösung gibt es hier zu sehen. Was wär ich ohne YouTube...
Und wo wir grad dabei sind, japanische Schauspieler machen nicht nur Werbung und so, sondern singen auch. Ayase Haruka jetzt also auch, hier gibt's das Video zu ihrer Debutsingle "Passion".
Und wo wir grad dabei sind, japanische Schauspieler machen nicht nur Werbung und so, sondern singen auch. Ayase Haruka jetzt also auch, hier gibt's das Video zu ihrer Debutsingle "Passion".
6.3.06
Gegen kahle Wände!
Neue Wohnung? Nix an der Wand? Du suchst eine flexible Dekorationsmöglichkeit? Die universelle super Einrichtungsidee von WANDEKOR ist die Lösung, die du suchst! Bestimmt! Nimm gleich 10! (via Momus' Blog)
5.3.06
Der wahre Energydrink
Wer schon einmal einen Final Fantasy-Teil (oder überhaupt ein Rollenspiel) gespielt hat, weiß was zu tun ist, wenn die Gesundheitspunkte sich bedrohlich der tödlichen 0 nähern: einfach mal ne Potion reinwerfen! Jetzt hat Suntory in Japan zur Veröffentlichung des zwölften Final Fantasy eben diese Potions als Softdrink auf den Markt gebracht. Und die Szenen in der dazugehörigen Werbung dürften auch dem geneigten Final Fantasy-Spieler bekannt vorkommen... (via Jean Snow bzw. Kotaku)
1.3.06
Erwischt!
Jpop hat's bei mir in den meisten Fällen nicht leicht. Oft zu leicht, zuckersüß und durchproduziert, sehr selten nur bleibt etwas hängen (zum Beispiel aiko). Aber dann kann mich ein Lied aus dieser Sparte kalt erwischen. So wie heute, als ich beim Besuch auf aznV auf das Video zu "Passion" von Utada Hikaru stieß (übrigens das Titelstück des Spiels "Kingdom Hearts 2"). Und seitdem höre und sehe ich es rauf und runter.

Ich kann zwar nicht wirklich festmachen, warum gerade dieses Stück, aber es hat etwas ungewöhnliches. Denn bisher hat mich alles, was ich von Utada Hikaru hörte immer wieder kalt gelassen, eher langweiliger ... nennen wir's mal J-RnB. So wie es aussieht, machen es wohl mal wieder die Menschen dahinter aus. Die Neptunes haben es ja auch geschafft, dass ich mal von Britney etwas super fand.

Ich kann zwar nicht wirklich festmachen, warum gerade dieses Stück, aber es hat etwas ungewöhnliches. Denn bisher hat mich alles, was ich von Utada Hikaru hörte immer wieder kalt gelassen, eher langweiliger ... nennen wir's mal J-RnB. So wie es aussieht, machen es wohl mal wieder die Menschen dahinter aus. Die Neptunes haben es ja auch geschafft, dass ich mal von Britney etwas super fand.
28.2.06
Feine Fotos
Hier nur ganz fix der Link zum schönen Fotoblog von Watanabe Ani, viel Spaß beim Durchstöbern!
25.2.06
Der Winterdramareport 06
Mittlerweile befindet sich die Winterstaffel der japanische TV-Dramen ungefähr bei der Halbzeit, Zeit für einen kleinen Zwischenbericht. Angesichts der Untertitelproblematik (dazu später mehr) gibt es derzeit allerdings nur zwei Serien, die ich regelmäßig verfolge.
Das erste Drama ist "Ns' Aoi" (aka Nurse Aoi), eine Mangaverfilmung über eine Krankenschwester, die ins schlechteste Krankenhaus der Stadt versetzt wird. Dort sorgt sie durch ihre unbekümmerte und engagierte Art für einige Veränderungen. Getragen wird die Serie vor allem von der herzallerknuffigsten Hauptdarstellerin Ishihara Satomi, die aber mal sowas von niedlich ist, das es quietscht. Ordentlich unterhaltsam, kein Meisterwerk, aber dennoch Woche für Woche von mir freudig erwartet. Gegen hübsche Mädels in Krankenschwesternoutfits ist ja auch nix einzuwenden...
Drama Nr. 2 nennt sich "Gachi Baka" und dort gibt es reichlich altbekanntes. Wie schon bei "Gokusen" oder "G.T.O." darf sich ein unkonventioneller Lehrer mit der allerweltschlimmsten Schulklasse herumschlagen und ihnen im Verlauf der Serie wichtige zwischenmenschliche Werte mitgeben. Tja, alles schon mal gesehen, aber auch hier gilt, der Hauptdarsteller machts, einfach ne coole Sau. Die Schüler fallen vor allem durch ihre Milchbubigkeit auf, oft nimmt man denen das "wir sind total böse!"-Gehabe kein Stück ab. Naja, Fanservice halt für die Anhänger der x-tausend Boygroups da draußen.
Gerne weitersehen würde ich "Byakuyakou", wo sich die kreativen Köpfe, die schon für "Sekai no chuushin de, ai wo sakebu" verantwortlich waren, wiedervereinen. Die erste Folge war schon extrem gut, insbesondere die großartigen Kinderdarsteller. Aber wie bereits erwähnt, das Problem mit den Untertiteln. Bei mangelnden Japanischkenntnissen ist man halt den sog. Fansubbern "ausgeliefert", die in ihrer Freizeit Untertitel für die Serien erstellen. Und wie das halt manchmal so ist, dauert das manchmal ganz schön lange, bis dann mal diese Untertitel erscheinen. Da kann man nicht viel machen. Außer weiter fleißig japanisch lernen.
Das erste Drama ist "Ns' Aoi" (aka Nurse Aoi), eine Mangaverfilmung über eine Krankenschwester, die ins schlechteste Krankenhaus der Stadt versetzt wird. Dort sorgt sie durch ihre unbekümmerte und engagierte Art für einige Veränderungen. Getragen wird die Serie vor allem von der herzallerknuffigsten Hauptdarstellerin Ishihara Satomi, die aber mal sowas von niedlich ist, das es quietscht. Ordentlich unterhaltsam, kein Meisterwerk, aber dennoch Woche für Woche von mir freudig erwartet. Gegen hübsche Mädels in Krankenschwesternoutfits ist ja auch nix einzuwenden...
Drama Nr. 2 nennt sich "Gachi Baka" und dort gibt es reichlich altbekanntes. Wie schon bei "Gokusen" oder "G.T.O." darf sich ein unkonventioneller Lehrer mit der allerweltschlimmsten Schulklasse herumschlagen und ihnen im Verlauf der Serie wichtige zwischenmenschliche Werte mitgeben. Tja, alles schon mal gesehen, aber auch hier gilt, der Hauptdarsteller machts, einfach ne coole Sau. Die Schüler fallen vor allem durch ihre Milchbubigkeit auf, oft nimmt man denen das "wir sind total böse!"-Gehabe kein Stück ab. Naja, Fanservice halt für die Anhänger der x-tausend Boygroups da draußen.
Gerne weitersehen würde ich "Byakuyakou", wo sich die kreativen Köpfe, die schon für "Sekai no chuushin de, ai wo sakebu" verantwortlich waren, wiedervereinen. Die erste Folge war schon extrem gut, insbesondere die großartigen Kinderdarsteller. Aber wie bereits erwähnt, das Problem mit den Untertiteln. Bei mangelnden Japanischkenntnissen ist man halt den sog. Fansubbern "ausgeliefert", die in ihrer Freizeit Untertitel für die Serien erstellen. Und wie das halt manchmal so ist, dauert das manchmal ganz schön lange, bis dann mal diese Untertitel erscheinen. Da kann man nicht viel machen. Außer weiter fleißig japanisch lernen.22.2.06
Shoppen in Mini-Japan
Vielleicht weiß es der ein oder andere, Düsseldorf ist nach London und Paris die größte japanische Stadt Europas. Und da die Japaner auch gerne Dinge aus ihrer Heimat hierzulande kaufen möchten, verfügt die Landeshauptstadt NRWs über einige japanische Geschäfte. Und gestern habe ich es zum ersten Mal endlich geschafft, selbige einmal aufzusuchen. Neben Buchhandlungen sind vor allem die Lebensmittelgeschäfte von Interesse. Dort war ich kurz vor dem siebten Himmel, den schließlich gibt es dort so ziemlich viel erdenkliches, was ich von Japans Geschäften gewohnt war. Vor allem den vor mir hier schmerzlich vermisste Tee in Flaschen. Man kriegt hier ja immer nur diese gesüßte und sonstwie aromatisierte (Eis)teeplörre. Ich will einfach nur Tee! Ohne Zucker und anderem Kram! Naja, wie gesagt, dort zu kaufen. Der Wermutstropfen war dann allerdings der Preis, denn doppelt bis fast dreimal soviel wie in Japan, das ist schon happig.
Auch empfehlenswert ist der Besuch der vor kurzem eröffneten "Muji"-Filliale auf der Königsallee. Muji führt einfache, schlicht designte und (vermutlich) hochwertige No-Name-Ware, Schreibwaren, Kleidung, Accesoires, Küchenbedarf etc. Sehr schick das alles und auch relativ preiswert.
Nachdem ich also jetzt so angefixt bin, wird wohl Düsseldorf damit leben müssen, dass ich mich häufiger dorthin aufmachen werde.
Auch empfehlenswert ist der Besuch der vor kurzem eröffneten "Muji"-Filliale auf der Königsallee. Muji führt einfache, schlicht designte und (vermutlich) hochwertige No-Name-Ware, Schreibwaren, Kleidung, Accesoires, Küchenbedarf etc. Sehr schick das alles und auch relativ preiswert.
Nachdem ich also jetzt so angefixt bin, wird wohl Düsseldorf damit leben müssen, dass ich mich häufiger dorthin aufmachen werde.
Wohin der Ruhm führt...
Museale Odyssee
Bis vor kurzem hätte ich wohl auch nicht im Traum daran gedacht, einen "Lieblingsarchitekten" zu haben. Doch neben den Werken Turrells war es eben die Architektur Tadao Andos, die mich bei meinem Besuch im Chichu-Museum am meisten beindruckt hat. Und aus diesem Grunde versuchte ich seitdem andere Bauwerke von Ando zu finden. Durch Zufall fand ich dann heraus, dass eins der von ihm entworfenen Gebäude ganz in meiner Nähe zu finden sei. Nicht weit entfernt von Neuss hat die "Langen Foundation" auf dem Gelände der Raketenstation Hombroich, einen ehemaligen NATO-Stützpunkt, ein Museum errichtet, das nach den Plänen Andos gebaut werde. Wie sich allerdings herausstellen sollte, war der Weg für uns dorthin gar nicht so einfach zu bewältigen.
Zunächst hieß es für uns von Düsseldorf raus auf's Land zu fahren. Kein Problem soweit, mit dem Zug zum dem Museum nächstgelegenen Ort zu kommen. Von dort an musste man dann mit dem Bus weiter. Da auf den "Überland"bussen allerdings nicht der nächste Halt angezeigt wird und sich die Busfahrer auch nicht die Mühe machen, etwas anzusagen fuhren wir prompt ein paar Stationen zu weit. Was dann bedeutete, bei grandios grauem Winterwetter durch die Einöde zu wandern.
Da wir davon ausgingen, dass das Museum Insel Hombroich und die Langen Foundation zusammengehörten (warum schließlich sonst ein Kombiticket anbieten?) landeten wir als zuerst im Kassenhaus Insel Hombroich. Dort verwies man uns aber dann weiter. Also wieder raus und weitersuchen. Was wiederum nicht wirklich einfach war, denn von vernünftiger Ausschilderung schien man dort draußen auch nicht viel zu halten. Nach einer weiteren Odysee über Feldwege und abgesperrte Bahnübergänge haben wir es dann doch irgendwie geschafft. Von Weitem waren schon die Ando-typischen glatten Betonflächen zu erkennen. Heilfroh erreichten wir also schließlich das vom kalten Wind aufgewühlte Wasser umgebene Glasgebäude.
Zu sehen gab es im Museum eine Ausstellung namens "Graphische Arbeiten der Avantgarde 1918-1934". Gezeigt wurden darin Plakate, Entwürfe und Grafiken aus den 20er und 30er Jahren, im Stile des Dadaismus, Konstruktivismus und ähnlichem. Unter anderem zum Beispiel diverse Sachen von Kurt Schwitters (der durch seine "Merz-Bilder" bekannt wurde. Unglaublicher Zufall: ich höre gerade ein Stück der Band "Merz" von der neuen Spex-CD...), der dem ein oder anderen über den Umweg durch das Stück "Anna" von "Freundeskreis", wo die Zeile "Du bist von hinten wie von vorne A-N-N-A" auftaucht, die ursprünglich aus Schwitters Gedicht "An Anna Blume" stammt.
Sehr interessant waren auch diverse sowjetische Propaganda- und Kinoplakate. Auch bei den typografischen Entwürfen war festzustellen, dass man viele davon problemlos auch heute verwenden könnte und diese noch immer (oder schon wieder?) einen modernen Eindruck machen.
Um aber noch einmal auf die Architektur zurückzukommen: zwar ist das Museum Langen Foundation bei weitem nicht so spektakulär umwerfend, wie das Chichu. Ando hat aber auch hier trotz all dem Beton ein einfaches, leichtes und unaufdringliches Gedäude geschaffen, genau richtig für ein Museum. Beim nächsten Mal muss ich allerdings mal dringend bei besserem Wetter hin, vor allem um dann auch mal das "Insel Hombroich"-Ding anzusehen. Und dann weiss ich auch, wie ich dort hin und auch wieder wegkomme...
Zunächst hieß es für uns von Düsseldorf raus auf's Land zu fahren. Kein Problem soweit, mit dem Zug zum dem Museum nächstgelegenen Ort zu kommen. Von dort an musste man dann mit dem Bus weiter. Da auf den "Überland"bussen allerdings nicht der nächste Halt angezeigt wird und sich die Busfahrer auch nicht die Mühe machen, etwas anzusagen fuhren wir prompt ein paar Stationen zu weit. Was dann bedeutete, bei grandios grauem Winterwetter durch die Einöde zu wandern.
Sehr interessant waren auch diverse sowjetische Propaganda- und Kinoplakate. Auch bei den typografischen Entwürfen war festzustellen, dass man viele davon problemlos auch heute verwenden könnte und diese noch immer (oder schon wieder?) einen modernen Eindruck machen.
Um aber noch einmal auf die Architektur zurückzukommen: zwar ist das Museum Langen Foundation bei weitem nicht so spektakulär umwerfend, wie das Chichu. Ando hat aber auch hier trotz all dem Beton ein einfaches, leichtes und unaufdringliches Gedäude geschaffen, genau richtig für ein Museum. Beim nächsten Mal muss ich allerdings mal dringend bei besserem Wetter hin, vor allem um dann auch mal das "Insel Hombroich"-Ding anzusehen. Und dann weiss ich auch, wie ich dort hin und auch wieder wegkomme...
18.2.06
Nanaaaa-nanana-nanananaaaa...
Schaut man sich derzeit einmal in den Videospielabteilungen um, stellt man fest, dass das derzeitige Angebot an Spielen nicht wirklich vielfältig ist. Dutzende Rennspiele, ein Egoshooter nach dem anderen und das neueste FIFA-Update. Ausnahmen davon sind eher selten und was noch viel schlimmer ist, die Perlen darunter sind noch nicht einmal in den Karstadts dieser Welt zu kaufen (zumindest musste ich diese Erfahrung machen).
Neben dem großartigen Psychonauts, kehrte vor allem durch ein kürzlich in Deutschland erschienenes Spiel der Spaß wieder ins Zocken zurück. Mit "We love Katamari" (hier noch die schicke japanische Seite) schaffte es tatsächlich ein durch und durch skurriles, aber unendlich spaßiges Spiel auf den europäischen Markt. Die Aufgabe des Spiels ist schnell erzählt: ihr rollt eine Kugel, an der alles kleben bleibt, was kleiner als die selbige ist. Das fängt mit Büroklammern, Käfern und Bonbons an und endet mit Hochhäusern, Inseln und Wolken. Präsentiert wird das ganze in einem simplen Grafikstil, der aber voller skurrilen Details ist und einer passenden (weil ebenso vielfältigen, skurrilen und manchmal hart an der Grenze zum nervigen) Musikuntermalung.
Und eben diesen Spaß gibt es auch im kleinen, aber nicht minder unterhaltsamen, online zu spielen. Kein Highscore, kein wirkliches Ende, im Vordergrund steht vor allem eins: zu unterhalten. Lachen. Spaß haben. Das wofür Spiele da sein sollten.
Neben dem großartigen Psychonauts, kehrte vor allem durch ein kürzlich in Deutschland erschienenes Spiel der Spaß wieder ins Zocken zurück. Mit "We love Katamari" (hier noch die schicke japanische Seite) schaffte es tatsächlich ein durch und durch skurriles, aber unendlich spaßiges Spiel auf den europäischen Markt. Die Aufgabe des Spiels ist schnell erzählt: ihr rollt eine Kugel, an der alles kleben bleibt, was kleiner als die selbige ist. Das fängt mit Büroklammern, Käfern und Bonbons an und endet mit Hochhäusern, Inseln und Wolken. Präsentiert wird das ganze in einem simplen Grafikstil, der aber voller skurrilen Details ist und einer passenden (weil ebenso vielfältigen, skurrilen und manchmal hart an der Grenze zum nervigen) Musikuntermalung.
Und eben diesen Spaß gibt es auch im kleinen, aber nicht minder unterhaltsamen, online zu spielen. Kein Highscore, kein wirkliches Ende, im Vordergrund steht vor allem eins: zu unterhalten. Lachen. Spaß haben. Das wofür Spiele da sein sollten.15.2.06
Futter für den Browser
Für alle die, die es interessiert (und hier überhaupt mitlesen...) und damit wissen umzugehen: mein Blog verfügt jetzt auch über so ein RSS-Feed Dingens. Damit wenn ihr hier mal was passiert auch gleich darüber Bescheid wisst. Moderne Technik ist so toll!
13.2.06
Schokolade!!
Morgen ist der 14. Februar und wie der ein oder andere weiß, heißt dieser Tag bei vielen: Valentinstag. Und in Japan bedeutet das vor allem: Schokolade! Um noch genauer zu sein: Schokolade für die Jungs! In Japan ist es nämlich üblich, das am Valentinstag die Frauen den Männern Schokolade schenken. Wofür sich die Beschenkten dann einen Monat später am sogenannten "Weißen Tag" revanchieren dürfen. Aber ich will mal bei Schokolade bleiben.
Hierzulande kommt "gute" Schokolade, Schokoladenspezialitäten und Geschäfte die dieses führen in den letzten Jahren ja immer mehr in Mode. Allerdings ist man von den Ausmaßen, die das ganze in Japan angenommen hat, noch meilenweit entfernt. Wie man zum Beispiel an diesem Bericht über eine Schokoladentour durch Tokyo erahnen kann.
Um mal beim Thema "Essen" zu bleiben, wie bei uns sind im japanischen Fernsehen Sendungen über Essen und die Zubereitung des selbigen schwer in Mode, wie Kollege Flo in seinem Blog ja bereits feststellte. Meistens wird was feines gekocht, dann dürfen ein paar (meist prominente) Testesser probieren und gehen dann darin auf, wie lecker das doch alles sei. Vor kurzem habe ich bei D-Addicts allerdings eine Sendung entdeckt, die zeigt, dass es manchmal nicht wirklich lecker ist. In der Show "Ai no Apron" stellen sich jedes mal ein paar Mädels (Models, Idols, Sängerinnen und andere Sternchen) zum Kochen. Sie kriegen ein Gericht vorgegeben, dass sie kochen müssen und das wird dann anschließend von der Jury berurteilt. Häufig haben die Kandidatinnen vom Kochen allerdings keinen Schimmer. Was dann zu äußerst belustigenden Reaktionen bei den armen Jurymitgliedern führt. Auch wenn man kein Wort versteht, die Mimik sagt manchmal schon alles.
So, und jetzt hab ich selber Hunger und koch mir was feines...
Hierzulande kommt "gute" Schokolade, Schokoladenspezialitäten und Geschäfte die dieses führen in den letzten Jahren ja immer mehr in Mode. Allerdings ist man von den Ausmaßen, die das ganze in Japan angenommen hat, noch meilenweit entfernt. Wie man zum Beispiel an diesem Bericht über eine Schokoladentour durch Tokyo erahnen kann.
Um mal beim Thema "Essen" zu bleiben, wie bei uns sind im japanischen Fernsehen Sendungen über Essen und die Zubereitung des selbigen schwer in Mode, wie Kollege Flo in seinem Blog ja bereits feststellte. Meistens wird was feines gekocht, dann dürfen ein paar (meist prominente) Testesser probieren und gehen dann darin auf, wie lecker das doch alles sei. Vor kurzem habe ich bei D-Addicts allerdings eine Sendung entdeckt, die zeigt, dass es manchmal nicht wirklich lecker ist. In der Show "Ai no Apron" stellen sich jedes mal ein paar Mädels (Models, Idols, Sängerinnen und andere Sternchen) zum Kochen. Sie kriegen ein Gericht vorgegeben, dass sie kochen müssen und das wird dann anschließend von der Jury berurteilt. Häufig haben die Kandidatinnen vom Kochen allerdings keinen Schimmer. Was dann zu äußerst belustigenden Reaktionen bei den armen Jurymitgliedern führt. Auch wenn man kein Wort versteht, die Mimik sagt manchmal schon alles.
So, und jetzt hab ich selber Hunger und koch mir was feines...3.2.06
Mehr Bilder für alle!
Ich hab mir jetzt auch endlich mal die Mühe gemacht und habe mir bei flickr.com einen Account zugelegt und die ersten Bilder meiner Japanreise hochgeladen. Den Anfang machen ein paar Tokyoimpressionen, der Rest folgt.
Telefonneid
In letzter Zeit schaue ich mir ab und an die Schaufenster der hiesigen Mobiltelefonläden an, aus dem simplen Grund, dass es wohl bald wieder Zeit für ein neues wird. Was mir dabei auffiel: vom Design her sind die meisten Modelle hier ziemlich langweilig. Zumindest im Vergleich zu denen, die ich (Achtung, Überraschung...) aus Japan gesehen hab. Funktionalität mal dahin gestellt, aber aussehen tun die Dinger einfach großartig. Nachdem mich also zuletzt vor allem das Modell Neon (hier ein paar "echte" Bilder) aus der Frühlingskollektion des Anbieters au faszinierte, entdeckte ich heute (Jean Snow mal wieder sei es gedankt) das Media Skin Design Projekt von Tokujin Yoshioka.

Einfaches, klares Design. Das reicht mir schon. Bleibt nur die Hoffnung das vielleicht, eines fernen Tages, eines dieser Mobiltelefone den hiesigen Markt erreicht. Glauben tu ich das allerdings nicht.

Einfaches, klares Design. Das reicht mir schon. Bleibt nur die Hoffnung das vielleicht, eines fernen Tages, eines dieser Mobiltelefone den hiesigen Markt erreicht. Glauben tu ich das allerdings nicht.
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