29.9.06

Kleine Musikvideoshow

Nachdem ich mich hier hab lange Zeit nicht mehr blicken lassen, gibt's jetzt erstmal zur Überbrückung einfach mal wieder ein kleines YouTube-Inferno. Nächste Woche hab ich Urlaub, dann gibt es garantiert auch wieder mehr zu lesen hier!

Die neue Single von Base Ball Bear heißt "Stand by me" und auch hier gibt es wieder die übliche Dosis Gitarrenpop:



Nach dem Desaster, sich mit Dexter Holland von Offspring zusammen zu tun, haben Puffy diesmal eine weitaus angenehmere Kollaboration gewählt und haben sie ihre neue Single "Hazumu Rhythm" mit dem Tokyo Ska Paradise Orchestra aufgenommen. Zwar ist der Sommer so gut wie vorbei, aber gute Laune machts trotzdem:



Tommy Heavenly 6 hat mal wieder eine neue Single draußen, passenderweise mit Halloween-Trick-or-Treat-Video. Mindestens genau so merkwürdig wie der Titel,
"Lollipop Candy ♥BAD♥ Girl". Das hier ist übrigens nur die kurze Version, auf ihrer Homepage gibt es noch eine 10 minütige Version.


5.9.06

Das etwas andere Orchester

Manchmal braucht es halt eine kleine Verkettung glücklicher Umstände um bestimmte Dinge herauszufinden. Heute zum Beispiel herausgefunden, wer hinter der großartigen Musik von Pitagora Suicchi und dem dezent bekloppten Anime Azumanga Daioh steckt. Verantwortlich für diese etwas andere musikalische Untermalung ist das Kuricorder Quartett. Die haben aber nicht nur Fernsehserien mit Ukulele, Blockflöte und Tuba vertont, sondern haben auch schon diverse Alben vor allem mit Coverversionen wie "Bohemian Rhapsody" von Queen oder dem Imperial March von Star Wars aufgenommen. Einen kleinen Einblick in ihr schaffen kann man sich im digitalen Archiv von Space Shower verschaffen (Edit: Konnte man. SSTV hat das Special von der Seite genommen, aber im Livearchiv gibt es noch genug andere Dinge zu entdecken). Viel Spaß! Wem es gefällt, kann die CDs zum Beispiel bei PlayAsia erwerben.

1.9.06

Das Alte im Neuen

Es ist weder warm noch kalt. Der Himmel ist bedeckt, das Licht dadurch grell. Kopfschmerzen machen sich breit, der Wind weht leichten Nieselregen heran. Über eine nur für Bus und Bahn konzipierte, auf Stelzen gebaute Straße bin in Oberhausens Neuer Mitte angekommen. Die neu geteerten Straßen sind menschenleer, nur selten kommt ein Radfahrer mir entgegen. Nur im nahegelegenen Centro-Shoppingmall wälzen sich die Menschenmassen.

Mein Ziel ist aber das etwas Abseits gelegene Gasometer. Der Weg dorthin führt vorbei an einem Vergnügungspark, der mit seinen im chinesischen Stil gebauten Häusern seine Künstlichkeit in die Welt hinausposaunt. Ich fühle mich an Odaiba erinnert, wo vieles so wirkte, als wäre es nicht gewachsen, sondern nur in die neue Umgebung hereintransplantiert.

Nach einem kurzen Fußmarsch ist das Ziel erreicht. Am Kassenhäuschen vorbei (im Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna gab es ein Kombiticket) und dann hinein in den über 100 Meter hohen Stahlzylinder. Der Innenraum ist in zwei Etagen unterteilt. Im Untergeschoß werden die bisher im Gasometer veranstalteten Austellungen und Geschichte des Industriedenkmals vorgestellt. Das Obergeschoß wurde durch die Künstlerin Christina Kubisch in eine Licht-Klanginstallation namens "Licht Himmel" umgebaut. Der Blick Richtung Decke und die nur langsam verhallenden Geräusche lassen einen die gigantischen Ausmaße dieses Gebäudes erahnen. (Für einen kleinen Eindruck, der der Realität nicht wirklich gerecht werden kann, ein kurzes Video)



Mit dem Panoramaaufzug geht es auf die Aufsichtsplattform auf dem Dach des Gasometers, von wo man einen guten Ausblick auf das sich zu allen Horizonten ausbreitende Ruhrgebiet hat. Schwindelerregend ist auch der Blick von oben im Inneren des Gasometers.

Also wieder mit dem Aufzug nach unten, wo man beim Blick auf den künstlichen Sternenhimmel noch etwas die Echos von Gongs, Walen oder Kinderstimmen verfolgen kann.

Am Ausgang warf ich noch einen Blick ins Gästebuch. Die letzten Einträge sprachen von Einfallslosigkeit und Langeweile. Für mich war dieses eine Kunstwerk beeindruckender und faszinierender als so manche mit Exponaten vollgestopfte Ausstellung. Und schließlich bot dieses alte Industriegebäude noch ein Refugium vor all der Künstlichkeit der Neuen Mitte.

Es werde Licht

Unna ist sicherlich nicht unbedingt die erste Stadt, die einem in den Sinn kommt, wenn es um Orte von kulturellem Interesse geht. Und doch hat Unna etwas, was (so behauptet es zumindest die Internetseite) weltweit einzigartig ist: ein Museum, welches sich ausschließlich mit Lichtkunst widmet. In den Kellerräumen der ehemaligen Lindenbrauerei hat sich im Jahre 2001 das Internationale Zentrum für Lichtkunst eingerichtet. In riesigen Gewölben, zwischen schweren Stahlträgern und verwitterten Gärbecken finden sich verschiedenartigste Lichtinstallationen internationaler Künstler.

Ausschlaggebend für mich, den Besuch des Zentrum für Lichtkunst zwingend zu machen, ist der Umstand das einer dieser Künstler der von mir hier ja schon diverse Male angepriesene James Turrell ist. In einem der Kellerräume findet sich ein Raum, ganz ähnlich dem, der mich im Chichu-Museum auf Naoshima so sehr fasziniert hatte. Zuerst wiesen mich die beiden Museumsführerinnen (das Museum kann nur während einer Führung besucht werden. Ich war übrigens der einzige Besucher bei diesem Termin...) darauf hin, Einmalüberschuhe anzuziehen. Man betritt einen völlig in violettes Licht getauchten Raum an dessem gegenüberliegenden Ende scheinbar ein weißer Rahmen in der Luft schwebt. Durch die geschickte Beleuchtung (und den "runden Ecken") fällt es zunächst schwer, die Dimensionen des Raumes auszumachen. Manchmal hat man auch den Eindruck, der Raum sei mit Nebel gefüllt. Dreht man sich um, sieht man, dass der Eingang des Raumes von einem Blau leuchtenden Rahmen umfasst ist... dummerweise fiel gerade, als ich den Raum verlassen wollte einer der Leuchtröhren aus, die diesen Rahmen beleuchtete.

Aber nicht nur die Installation Turrells war faszinierend, auch in den anderen 10 Räumen gab es interessantes zu sehen. Und dank den ausführlichen Hintergrundinformationen der Museumsangestellten gab's auch noch im wahrsten Sinne des Wortes Erleuchtendes dazu (ein Wortspiel sei mir erlaubt...).

(Danke noch an Flickr-User pehei für das Foto!)

31.8.06

Das YouTube-Dilemma

Ich hatte ja ein wenig gehofft, YouTube könnte sowas wie das Fernsehen von morgen sein, vor allem was Musikvideos angeht. Klar, eigentlich ist die Seite vor allem darauf ausgelegt, private Videos mit der Welt zu teilen. Aber natürlich wimmelt es nur so von diversen vom Fernsehen "geklauten" Inhalten. Und mit dem wachsenden Erfolg der Seite werden nun die Rechteinhaber, sprich die Fernsehsender darauf aufmerksam. Mit der Konsequenz, dass beispielsweise eine vielzahl der von mir verlinkten Videos mit japanischem Ursprung nicht mehr verfügbar sind. Aber wie das halt immer so ist, das Web (bzw. deren Nutzer) findet immer einen Weg. Die Jagd ist sicher nicht beendet.

Return of the KulTour

Nachdem ich das Wochenende in Kalifornien verbracht habe (nein, nicht das sondern das hier...), hieß es für diese Woche wieder zur planmäßigen Kulturexpedition durch NRW zurückzukehren. Bei den drei auf dem Programm stehenden Zielen handelt es sich um ehemalige Industriestandorte - es ging ins Ruhrgebiet. Erstes Ziel war die Zeche Zollverein in Essen. Dort wurde vor kurzem die Ausstellung "Entry 2006" eröffnet, deren Untertitel eigentlich schon (fast) alles erklärt: "Wie werden wir morgen leben? Perspektiven und Visionen im Design"

Austellungsort war die nach Plänen von Rem Koolhaas sanierte ehemalige Kohlenwäsche der Zeche. Eine lange Rolltreppe führte ins Innere des Gebäudes...

wo einen noch Überreste der industriellen Nutzung in Form riesiger Maschinen. Noch wirkt alles ein wenig unfertig, viele Dinge, wie die Designerurinale z.B. wirken ein wenig verloren in der Wucht eines solchen Industriegebäudes.
Die Ausstellung selbst ist fünf "Unterausstellung" aufgeteilt, die sich neben der zukünftigen Wohnrausnutzungen auch mit beispielweise der Haut von Morgen oder den Möglichkeiten der Bioingenieurskunst beschäftigt. Da muss häufig die eigene Vorstellungskraft einige Arbeitleisten, denn wenn sich Gebäude in Architektenentwürfen Seepflanzengleich in Innenstädten wuchern, dann passt das kaum in unser heutiges Stadtbild.

Es gibt aber auch genügend faszinierendes und sicherlich problemlos verwirklichendes zu sehen. Die transportablen Inneneinrichtungen oder gar kompletten Zimmer des Projektes "Nohotel" würden sich auch gut in meiner Wohnung machen. Der Prototyp des von der Decke hängenden Zimmers im Zimmer erinnerte mich an die guten alten Höhlen, die wohl jeder in seiner Kindheit aus Bettdecken u.ä. zusammengebaut hat.

Zwischen vielen theoretischen Entwürfen, praktisch umsetzbaren und einigem an un-umsetzbaren kommt man am Ende mit einigen Ideen aus der Kohlenwäsche, wie denn das Leben von morgen aussehen mag. Vieles wird sicherlich beispielsweise am Konservatismus von Architekten, aber auch vor allem deren Kundschaft scheitern und nie realisiert werden, doch am Ende wird auch klar, man selber kann auch schon einiges für die Gestaltung der Zukunft tun.

24.8.06

Freedom for the people

Katsuhiro Otomo (AKIRA) präsentiert einen 6-minütigen Prolog zu seinem neuen Projekt "FREEDOM". Die direkten Links: low / medium / high . Das ganze wird wohl eine 6-teilige Miniserie mit jeweils halbstündigen Episoden. Offensichtlich ist das ganze digital produziert, den Charakteren sieht man bei den Animationen doch ziemlich ihre Computergrafikherkunft deutlich an. Insgesamt ist Otomos Handschrift natürlich überdeutlich und Parallelen zu AKIRA sind auch in rauen Mengen vorhanden. Ab Oktober gibt es dann das fertige Ergebnis in Japan zu sehen.

23.8.06

Deutschland, wie es rockte

Heute stand der Besuch des wohl von mir meist besuchten Museums, dem Haus der Geschichte, auf dem Programm. Das hat nämlich den unschlagbaren Vorteil, das dort kein Eintritt genommen wird. Nun ja, und die Wechselausstellungen sind halt auch ganz interessant. Diesmal gab es die Ausstellung "Rock! Jugend und Musik in Deutschland", die, wie der Titel unschwer wiedergibt, die Geschichte der Rockmusik in den beiden Deutschlands. Am Anfang steht Elvis, am Ende stehen Love Parade und Nazimusik. Dazwischen gibt es diverse Erinnerungsstücke wie Instrumente der Beatles oder Teile des Studios von Can, aber auch, und das war meistens das interessanteste, private Aufzeichnungen und ähnliches. Dann natürlich noch, geht ja nicht ohne, eine Vielzahl von Ton- und Filmdokumenten. Allein schon die Ausschnitte aus dem U2-Rockpalastauftritt vom Anfang der 80er, wie unpassend käme sich Bono wohl heutzutage auf so einer "schäbigen" Minibühne vor.

Ein weiteres Highlight war dann noch das Original 80er-Jugendzimmer...brr... wie eine Zeitmaschine. Leider rauschte, als ich kurz vor dem Ende der Ausstellung war, wiedermal eine Schülgruppe in die Ausstellung. Die ganz offensichtlich nicht das geringste Interesse an den "ollen Kamellen" hatten, sondern schnurstracks a) den zum zuvor genannten Jugendzimmer gehörigen Kicker besetzten oder b) zum Ende der Ausstellung liefen, um zu sehen, was es so gibt, das sie auch kennen. Dummerweise war das auch der große Schwachpunkt der Ausstellung, die 90er waren so gut wie kein Thema. Hiphop wurde kurz angeschnitten (ein paar Breakdance-Exponate und eine klitzekleine Sprayervitrine), eine Absage an die Loveparade und eben der Kampf gegen Rechts bzw. die Nazimusik. Vermutlich gibt die Musik dieser Zeit wohl noch nicht genug historisches her (wenn sie es denn mal überhaupt tun wird). Aber ein paar Zeilen über die Hamburger Schule zum Beispiel hätte man wohl doch noch verlieren können. Leider geben die Räumlichkeiten für die Wechselausstellungen auch nicht viel mehr an Platz her. Da wird man wohl lieber diesen Platz spektakuläreren Sachen überlassen haben.

Wolle Foto kaufen?

Mein Besuch brachte zwar statt Museumsbesuchen "nur" einen ausgiebigen Einkaufsbummel mit sich, dennoch blieb das "Kultour"-Thema nicht zurück. Am interessantesten zwischen all den Second Hand- und Jungdesignerläden war für mich nämlich die Galerie "Lumas" im Nobelkaufhaus "stilwerk" nahe der Kö. "Lumas" möchte die jenigen ansprechen, die sich für Kunst interessieren, aber nicht daran denken, sich welche zu kaufen. Was ja meistens ganz einfach am Preis scheitert. Bei "Lumas" hat man die Möglichkeit Fotografien bekannter oder auch noch nicht so bekannter Künstler zu durchaus vernünftigen Preisen zu erwerben (nicht nur in den derzeit 6 Gallerien in Deutschland, sondern auch online). Bei den diversen Künstlern die im Programm sind, dürfte für so ziemlich jeden etwas zu finden sein. Aber selbst dafür fehlt mir momentan das Geld...

21.8.06

NRW-Kultour Tag 1

Ich habe endlich mal länger Urlaub und um die Zeit (gerade bei dem momentan vorherrschenden Wetter) sinnvoll zu nutzen, werde ich die kommenden 2 Wochen dazu nutzen, mal zu sehen, was NRW so alles an interessanten kulturellen Dingen zu bieten hat.

Für den Anfang bin ich nicht groß in die Ferne geschweift, sondern bin einfach in Bonn geblieben und habe die "Guggenheim Collection"-Ausstellung in der Kunst- und Austellungshalle besucht. Definitiv schon mal kein allzu günstiger Spaß, mit 12 Euro Eintritt und 4 Euro für eine Audioführung. Aber es gibt schon eine Menge interessanter Werke zu bewundern, von Picasso und Kandinsky bis zu Warhol. Allerdings war es dann doch nicht so die großartige Idee vormittags dorthin zu gehen, angesichts der Schulklassen, die während dieser Zeit durch die Ausstellung getrieben werden. Aber in den späteren Räumen verteilten sich die Menschenmengen glücklicherweise etwas.

Häufig war es allerdings auch einfach zu eng, um all die Bilder in Ruhe zu betrachten und auf sich wirken zu lassen. Aber so ist das halt mit diesen "Must see"-Ausstellungen. Wirklich optimal ist dafür wohl kein Museum. Insgesamt gesehen gibt es aber sicherlich weitaus schönere und interessantere Museumsbauten als die Kunst- und Ausstellungshalle.

Was die ausgestellten Kunstwerke angeht, so gab es durchaus interessantes zu sehen. Beispielsweise die künstlerische Entwicklung von Kandinsky oder Picasso. Oder auch zum Beispiel die Einflüsse der Künstler des späten 19./frühen 20. Jhd. auf heutige Künstler und Illustratoren. Ein perfektes Beispiel ist das Bild "Der rote Turm" des italienischen Surrealisten Giorgio di Chirico.


Der geneigte Videospielekenner ahnt vermutlich an was ich erinnert wurde: das gerne mit "Sind Videospiele Kunst?"-Diskussionen in Verbindung gebrachte ICO:


Also trotz all der Störfaktoren eine durchaus interessante Ausstellung. Morgen soll es dann gen Düsseldorf gehen. Mal schauen was die Landeshauptstadt so im Angebot hat...

久しぶり!

Durch Jean Snow bin ich auf "Sekai", die neue Single von Chara, aufmerksam geworden. Chara ist eine der ersten Jpop-Sängerinnen, die ich namentlich kannte, auf Grund ihrer Hauptrolle in Shunji Iwai's großartigen Film "Swallowtail". Das neue Video gibt es bei YouTube und somit auch gleich hier zu sehen. (Edit: Oder halt auch nicht, denn bei YouTube gibt es das Video nicht mehr. Immerhin gibt es auf der Seite ihrer Plattenfirma noch einen 45 sekündigen Ausschnitt aus dem Video zu sehen.) Definitiv noch immer eine der interessanteren Jpop-Künstlerinnen.


15.8.06

Das ganz andere myspace

Mittlerweile ist es auch in Deutschland schon so weit, jeder will/soll/muss eine myspace-Seite haben (jo, ich auch...). Mariko war jetzt so nett und hat mich zu mixi eingeladen. mixi ist ein japanisches Equivalent zu myspace, allerdings mit ein paar entscheidenden Unterschieden. Erstmal ist die Seite (natürlich) nur auf Japanisch. Dann kann sich nicht jeder der will einfach so anmelden, sondern muss von bereits bestehenden Mitgliedern eingeladen werden. Und dann noch der nicht zu verachtendende Faktor, dass nicht jeder auf Teufel komm raus seine Seite im eigenen Design "verschönern" kann. Dieser Umstand macht für mich die meisten myspace-Seiten absolut Augenkrebserzeugend. Die mixi-Seiten sind (zumindest derzeit noch) alle einheitlich, in einem eher zurückhaltenden Design aufgemacht. Ich bin mal gespannt, ob das so bleibt.

Nun ja, jetzt versuche ich auf meiner mixi-Seite meinen bescheidenen Japanischkenntnisse umzusetzen und ein paar Einträge auch dort zu machen. Falls jemand interessiert sein sollte auch bei mixi mitzumachen, einfach mal bei mir melden.

Ach ja, als unerlässliches Tool bei der Navigation durch japanische Seite hat sich bei mir inzwischen die Firefoxerweiterung "rikaichan" etabliert. Extrem hilfreich!

Meta-Eintrag

Die Essenz die die meisten Blogs ausmacht, einfach das verlinken was andere berichten. Ich gehe noch einen Schritt weiter, denn ich verlinke auf eine Linksammlung. Momus sammelt in diesem Eintrag seines Blogs diverse andere englischsprachige Blogs, die sich mit Japan befassen. Viel Spaß beim durchklicken, es sind einige interessante Blogs dabei.

13.8.06

Man muss ja nicht immer alles selber machen

Damit hier endlich mal wieder was passiert... zuletzt hatte ich ja u.a. davon berichtet, dass hier in Bonn die "AnimagiC" stattfand. Fotos hab ich dann selber doch keine gemacht, aber dafür gibt es ja auch andere Leute. Hier also mal ein Einblick von dem, was sich an diesem "AnimagiC"-Wochenende hier in Bonn so rumtrieb (Link):

("Nirwana"... *heul*) Einige Kostüme sind ja in der Tat ganz schön aufwändig. Ach ja, in Japan sieht dann sowas ungefähr so aus (Link):


28.7.06

Wu-heee again!

Bei YouTube gibts mittlerweile ne Menge "Purple & Brown"-Videos zu sehen. Angucken! Luschtig! (Dank an hinterding.com für den Hinweis!)

The Freaks are coming to town

Kaum haben sich die japanischen Fußballer mitsamt Fans von Bonn verabschiedet gibt's schon am Wochenende wieder eine mittelschwere Invasion japanischer Popkultur. Letzte Woche entdeckte ich zufällig ein Plakat, das den Auftritt der japanischen Visual Kei-Band "the GazettE" in Bonn(!)-Beuel(!!) im Brückenforum (na herzlichen Glückwunsch, welch herrlich seelenloser Veranstaltungsort) bewarb. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen übrigens. Es würde mich auch nicht wundern, wenn die Konzerte bereits restlos ausverkauft sind.

Wie zu erwarten war, es tummeln sich bereits die ersten Fans in der Stadt. Ganz einfach daran zu erkennen, das sie in Verkleidung durch Bonn wuseln. Hierzulande ist die Visual Kei-Szene in ziemlicher Nähe zur Anime-Community und so darf natürlich zünftiges Cosplay nicht fehlen. Da werd ich wohl mal am Wochenende dort vorbeischauen und mir die Freakshow mal geben.

Ach ja, die Musik hab ich mir übrigens auch mal zu Gemüte geführt. Normalerweise komme ich mit Visual Kei-Bands nie so wirklich klar, aber zumindest ging die Single "Zetsu" schon mal ganz in Ordnung.

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Ohauerha! Erst jetzt stelle ich fest, warum's so viele Cosplayer schon jetzt sind. In der Beethovenhalle steigt an diesem Wochenende die AnimagiC... na jetzt wundert mich gar nix mehr.

23.7.06

Sind alle da?

Japanische Mädels im Kimono? Check! Sumoringer, Karate- und Kendokämpfer, die "Hai!" rufen? Check! Poppiger Speedmetaltechno? Check! Macht zusammen "Kimono Jet Girl" von AAA. Bitte drehen Sie jetzt durch.


18.7.06

Ab unter die Dusche!

Eine der zwei oder drei Dinge, die Japan uns hier voraus hat, sind die diversen Musiksender, die tatsächlich Musikvideos spielen. Und nicht selten ziemlich interessante. Ein Beweis ist das digitale Archiv von Space Shower TV, eben einem dieser Sender. Das Logo mit dem "S" gab es ja auch hier im Blog schon in dem ein oder anderen Video zu sehen. Im Archiv finden sich dutzende mal mehr und mal weniger obskure Videos, Liveauftritte und anderer Kram. Einfach mal durch die Gegend klicken, irgendwas interessantes dürfte schon zu finden sein.

Bei der weiteren Googlesuche zu Space Shower TV fand ich dann noch zwei höchst unterhaltsame Videos zum allerweltbesten Hiphopvideospiel "Parappa the Rapper". Zum einen hier De La Soul, die "U Gotta Believe" (I gotta do what?!) performen...



und dann hat dann sich mal jemand die Arbeit gemacht und ein Lied aus dem ersten Teil des Spiels live nachzustellen! Großartige Idee!



Groovt auch in echt wie hulle...

10.7.06

It's Trico!

Eigentlich wollte ich ja nur etwas über die japanische Musikerin "trico!" herausfinden. Neben einer weiteren japanischen Band namens "trico" stieß ich aber dann auch noch auf das (Überraschung!) japanische ... Einrichtungshaus? namens "BY TRICO". Und da gibt es eine Menge interessanter Dinge zu entdecken. One-Size-Fits-All-T-Shirts, die links Größe S, in der Mitte M und recht L sind, Spardosenuhren (Zeit ist schließlich Geld), Kleeblätter für den Kühlschrank und und und. Jede Menge mehr oder weniger nützlicher Schnickschnack. Jetzt müsste man nur noch herausfinden, ob die auch nach Deutschland liefern (Japanischerbescheidwisser, ihr seid gefragt!).

Was übrigens "trico!", die bürgerlich Rie Yoshihara heißt, dafür hätte ich mich gar nicht so in die weite Welt begeben müssen. "Intervall - audio", eine Seite, die sich mit elektronischer Musik zwischen Düsseldorf und Tokyo befasst, hat neben einigen Informationen auch weiterführende Links parat.

6.7.06

Ich werd den Mist nicht mehr los!

Es ist mal wieder so weit, größter Trash hat sich in mein Ohr eingenistet und will nicht mehr ausziehen. Die Übeltäter heute: Morning Musume (sowas wie die Spice Girls³) mit "Ambitious! Yashintekide Iijyan". Diesen Refrain werde ich einfach nicht los, ganz fieses Zeug.



Die gibt es übrigens auch in einer Mini-Ausgabe, nicht minder Ohrwurmig.

Ach ja, und wen es interessiert, was Marty Friedman heute so unter anderem treibt, einfach mal hier klicken.